Sonntag, 16. Dezember 2018

ADOLF HITLER

SCHWERPUNKT 1
Hitlers Kurzbiografie 
Am 20. April 1889 wurde er geboren. Seine Familie kam aus Österreich. Mit 16 hat er die Schule verlassen. Er hat sich bei der Kunstakademie beworben, und wurde nicht aufgenommen. Im Mai 1913 geht er nach München um nicht ins Militär zu müssen. 1914 meldete er sich freiwillig für das Militär und war 1914-18 im Krieg und wurde mehrmals verwundet. 1919 tritt er der Deutschen Arbeitspartei ein und wird sogar der Chef von denen. 1924 will er die Regierung stürzen, aber es ging schief und er ging ins Gefängnis. Im Gefängnis hat er selber ein Buch (Mein Kapmf) geschrieben mit seinen Ideen, z.B. wie er die Juden vernichten will. Am 30. Januar 1933 wird er Reichskanzler und später Regierungschef. Am 30. April 1945 hat Hitler sich selber zusammen mit seiner Ehefrau Eva Braun umgebracht, weil Deutschland keine Chance mehr hatte den Krieg zu gewinnen.

SCHWERPUNKT 2
Wie Hitler das Volk täuschte
Hitler war nicht arm, sondern sehr reich. Er hatte teure Kleidungen und teure Autos und lebt nicht so bescheiden, wie er sagte. Es war auch gelogen, dass er wenig Freizeit hatte.

SCHWERPUNKT 3
Wie kann man Hitlers Aufstieg erklären
Hitler besass die unglaubliche Fähigkeit, Menschen verschiedenster Einstellungen von sich zu überzeugen. Er konnte immer wieder wie ein Schauspieler in eine neue Rolle schlüpfen. z.B. konnte er extra Weinen. Hitler war ein guter Redner und konnte gut die Gefühle der Menschen verstehen. Er konnte gut das Vertrauen der Leute gewinnen und sie glaubten ihm alles. Er hat auf Plakaten und Flugblättern seine Ideen verbreitet und brauchte dazu eine Armee, die SA. (Propaganda)

SCHWERPUNKTE 4
Der Mensch und Massenmörder
Hitler grösstes Ziel war alle Juden zu vernichten und er hat es offen gesagt. Er hat immer erzählt was seine Ziele sind und viele Leute fanden das gut. Hitler wollte, dass Deutschland das stärkste Land auf der Welt ist.

Meine Meinung
Ich glaube Hitler war ein böser Mensch. 


Bezug zu heute
Ich glaube auch heute könnte so ein Mensch erfolgreich sein und schlimme Sachen verursachen.

Donnerstag, 6. Dezember 2018

DIE BÜCHERDIEBIN VON MARKUS ZUSAK

SCHWERPUNKT 1
Liesel Memminger
Liesel ist die Hauptfigur. Sie ist ein Waisenmädchen, das von Rosa und Hans Hubermann adoptiert wurde. Hans ist ein hilfsbereiter Mensch, der sehr gut Akkordeon spielt. Seine Frau Rosa ist eine stolze Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Um etwas Geld dazu zu verdienen, wäscht sie Wäsche für reiche Leute in ihrer Stadt, darunter auch für den Bürgermeister und seine Frau. Liesel, die die Wäsche holt, bleibt oft länger bei ihnen, um in der riesigen Bibliothek zu lesen. Sie spielt auch sehr gerne Fussball mit ihren Freunden. Dazu gehört auch der Nachbarsjunge Rudi. Sie unternehmen viel zusammen. Anfangs ziehen sie nur gemeinsam durch die Strassen, später gehen sie auch auf Diebestour. Sie stehlen Lebensmittel und Bücher, da Liesel ja sehr gerne liest. Diese Angewohnheit behalten sie bis zum Schluss bei. Durch ihre Liebe zu Büchern schenkt die Frau des Bürgermeisters ihr ein Buch, in das sie selbst schreiben kann.


SCHWERPUNKT 2
Max Vandenburg
Max ist ein Jude und hat es deshalb besonders schwer. Als seine Familie in das Ghetto muss, flüchtet er und versteckt sich zuerst bei einem Freund. Als dieser jedoch in den Krieg ziehen muss, sucht er bei Hans Unterschlupf. Sie nehmen ihn auf und das hat einen guten Grund. Während des 1. Weltkrieges rettete der Vater von Max, Hans das Leben, starb dann jedoch selbst. Daraufhin versprach Hans seiner Familie, wann immer sie Hilfe brauchen, würde er ihnen helfen. Max lebt lange bei ihnen im Keller. Er und Liesel werden gute Freunde. Sie bringt ihm oft eine alte Zeitung, wo er dann Kreuzworträtsel lösen kann.
Max geht gegen Ende des Buches, weil es zu gefährlich für sie wird. Er wird geschnappt und ihn ein Arbeitslager gebracht, das er zum Glück überlebt.

SCHWERPUNKT 3
Der Angriff
Die Angst wächst mit den zunehmenden Bombenangriffen. Liesel und ihre Familie suchen immer im Keller ihrer Nachbaren Schutz. Doch einmal versagen die Warnsirenen und die gesamte Himmelsstrasse wird in die Luft gesprengt. Alle bis auf Liesel sterben. Sie überlebt als Einzige, weil sie sich zu diesem Zeitpunkt im Keller befindet. Sie liest dort wie in jeder Nacht in dem Buch, das sie geschrieben hatte. Sie beginnt zu weinen, als sie die Leichen ihrer Familie und Freunde sieht. Die Rettungsdienste bringen sie zur Polizeistation, wo lange darüber diskutiert wird, wo sie untergebracht werden soll. Schliesslich erklären der Bürgermeister und seine Frau sich dazu bereit, sie aufzunehmen. Ihre Bücher jedoch bleiben in der Himmelsstrasse.

SCHWERPUNKT 4
Perspektive
Das seltsame an dem Buch finde ich die Perspektive, den der Tod wird als Charakter dargestellt. Als jemanden, der den Krieg gar nicht mag, weil er dann immer sehr viel zu tun hat. Der Tod hat eine Schwäche für Liesel, er begegnete ihr dreimal. Das erste Mal als ihr Bruder stirbt. Das zweite Mal als ein Pilot in der Nähe ihrer Strasse abstürzt und stirbt. Schliesslich das dritte Mal als die Himmelsstrasse in die Luft gesprengt wird. Da nimmt er auch das Buch mit, das Liesel geschrieben hat. Er liest es oft und erzählte die Geschichte auch. Das Buch ist so geschrieben, dass man denkt, dass er die Geschichte erzählt und währenddessen noch persönliche Kommentare dazu gibt. Am Ende stirbt Liesel als alte Frau und der Tod kommt, nimmt sie mit und gibt ihr ihr Buch zurück.

Persönliche Meinung
Das Buch war interessant, ausführlich und realistisch. Es hat eine seltsame Perspektive da der Tod als Charakter dargestellt wird und die Geschichte erzählt. Manchmal musste ich einen Abschnitt zweimal lesen, um ihn zu verstehen. Einige Kleinigkeiten wurden nicht aufgelöst. Das fand ich schade. Auch hätte ich mir einen ausführlicheren Schluss gewünscht. Mit heute verglichen waren die meisten Leute im Buch sehr arm. Liesel besass bis auf ihre Bücher keine Spielsachen, was für uns kaum vorstellbar ist.

Aktuelle Bedeutung
Es zeigt, dass wir den Frieden schätzen sollten und dass nicht alles was wir besitzen, selbstverständlich ist. Politisch ist es aktuell, da es auch zeigt, dass man eine andere Meinung als die Regierung haben darf.

DIE WELLE MORTON RHUE 2

SCHWERPUNKT 1
Ein Hitler Experiment beginnt
Ein junger Lehrer an der Gordon High machte ein Experiment. Er wollte seiner Klasse beweisen, dass faschistisches Denken und Handeln immer noch passieren kann. Er machte ein Experiment, das den Namen die Welle bekam. Er fing mit den Grundsätzen an: Macht durch Disziplin, Macht durch Gemeinschaft und Macht durch Handeln. Am Anfang begannen sie nur mit: Wenn der Lehrer etwas sagte, neben den Stuhl zu stehen, den Lehrer Mr. zu nennen und die Antwort verständlich und präzise auszudrücken. Am Anfang glaubte dabei noch niemand, dass sie selbst sich einmal wie Nazi-Mitglieder verhalten würden.

SCHWERPUNKT 2
Das Experiment nimmt Masse an
Es wurden immer mehr und mehr. Zuerst nur die eine Klasse, danach die Parallelklassen, später auch noch unterschiedlichen Jahrgänge und sogar Sportvereine machten mit, bis am Schluss fast die ganze Schule daran beteiligt war. Es entstand, wie eine kleine Hitler Armee. Das verlockende an diesem Experiment war, dass plötzlich niemand mehr ausgeschlossen wurde, alle gleich waren, der Konkurrenzkampf aufhörte und dadurch eine tiefe Gemeinschaft entstand.

SCHWERPUNKT 3
Das Experiment artet aus
Durch den grossen Zuwuchs an Mitgliedern, gab es nur noch vereinzelt, ein paar wenige, die diesem Experiment nicht trauten, die Zweifel hatten und die sich nicht anschliessen wollten. Die Welle jedoch wollte, dass jeder dazugehörte und so musste man fast einsteigen. Diese, die sich wehrten und es verweigerten, wurden wie bei einer riesigen Walze, niedergewalzt, ausgeschlossen und wurden zu Mobbingopfern.

SCHWERPUNKT 4
Stellen fest, dass sie sich wie die Nazi verhalten haben
Als die Auflösung des Experiments kam, waren viele von sich selbst geschockt. Erst zu diesem Zeitpunkt merkten viele, dass das Experiment nicht nur positive, sondern auch negative Auswirkungen zeigte. Dies war zum einen, dass jeder nur das machte, was die anderen sagten, man nicht selbst überlegte oder manche Sachen hinterfragte. Aber auch zum anderen, dass Kreativität und Einzigartigkeit, was einen Menschen ausmacht, verloren ging. Sie erkannten sich am Schluss kaum wieder, denn am Anfang waren es genau die Schüler, die sagten: „Wie konnten die Nazi Leute nur so dumm sein?", und es dann selbst wurden.

Gedanken, Gefühle, Meinungen
Als ich das Buch zu lesen anfing, hatte ich verschiedene Gedanken. Ich dachte mir, dass ich auf dieses Experiment nie hineingefallen wäre. Doch bin ich mir jetzt am Schluss nicht mehr ganz sicher. Je länger ich darüber nachdenke glaube ich, dass ich auch mitgemacht hätte, wenn meine Freunde auch dabei gewesen wären. Meiner Meinung nach geht dies fast unter Gruppenzwang, weil jeder der nicht mitmachte ausgeschlossen wurde. Das machte mich auch irgendwie traurig beim Lesen, wie schnell sich Menschen von anderen Leuten beeinflussen lassen und nicht auf sich selbst hören. Ein Gedanke, der mir ebenfalls durch den Kopf ging war, dass es solches Verhalten früher gab und in diesem Buch, das auf eine wahre Geschichte beruht. Das heisst, die Menschen haben sich hierbei um kein Haar verbessert und nicht aus ihren Fehlern gelernt und das macht mich eher wütend als traurig, weil wir Fehler begehen, die wir schon einmal gemacht haben. 

Könnte es heute noch passieren?
Ja auf jeden Fall. Denn es gibt viele Menschen, die aus Gruppenzwang mitmachen würden, damit sie nicht mehr gemobbt werden, oder auch einfach den Konkurrenzkampf nicht mehr aushalten müssen. Dieses Experiment hat unglaubliche Vorteile, jedoch auch Nachteile und diese könnten noch viele vergessen. Heute würde sich das auch extrem schnell verbreiten, durch die häufige Handy Nutzung, Z.B Instagram, wo sich viele Leute schnell beeinflussen lassen und dies wäre im Gegensatz zu früher noch viel gefährlicher.

DIE WELLE VON MORTON RHUE 1

Was ist die Welle?
Der Roman Die Welle, aus dem Jahr 1981 spielte in einer US-amerikanischen Kleinstadt. Die Geschichte handelt vom Geschichtslehre Ben Ross, der durch ein Experiment mit seinen Schülern die Entstehung des Nationalsozialismus rekonstruierte. Er manipulierte die Jugendlichen so, dass sie sich schon bald ähnlich wie die Kinder aus der Hitlerjugend verhielten. Als am Ende die Jugendlichen von allem erfahren, sind sie geschockt. Sie hätten nie gedacht, dass sie sich so verhalten können wie die Menschen zu dieser Zeit. Der Roman basiert auf einer wahren Geschichte.
Zusammenfassung der Geschichte
In seiner Geschichtsstunde wollte Mr. Ross das Thema des Nationalsozialismus durch einen Film seinen Schülern näherbringen. Diese waren nach dem Film sehr verstört und fragten den Lehrer, wie es dazu kam und warum so viele Menschen einer Partei folgten.

Mr. Ross wollte ihnen alles erklären, jedoch konnte er dies nicht richtig. Abends kam er auf die Idee, ein Experiment durchzuführen. Dies soll den Schülern ihre Fragen erklären und die ganze Situation näherbringen. Am nächsten Tag schrieb er auf die Tafel, Macht durch Disziplin. Durch kleine Aufgaben flösste Mr. Ross den Schülern seine Befehle ein. Diese machten freudig mit, daraufhin stellte Ross neue Regeln auf. Er entschied sich das Experiment weiterhin durchzuführen und so stand in der nächsten Stunde macht durch Gemeinschaft auf der Tafel. Er stellte ihnen den neuen Gruss und das Symbol vor, es war eine Welle.

Eine Schülerin Laurie Sanders erzählte ihrer Mutter davon, diese machte sich sorgen und dachte, dass die Welle die Schüler manipulierte. Die Schülerin dachte über das Gespräch nach. Jedoch wollte sie keinen Streit provozieren und ignorierte es. In dieser Zeit machte Mr. Ross weiter. Bald verbreitete sich die Welle nicht nur in der Klasse, sondern in der ganzen Schule. Es fanden mehrere treffen der Welle statt, bei der einmal ein Junge der Jude war zusammengeschlagen wurde. Laurie entschied sich über die ganze Sache in einer Schülerzeitung zu schreiben. Als Ross die Zeitung am nächsten Tag las war er schockiert und entschied sich das Ganze zu beenden.

Am nächsten Tag bei einer Versammlung der Welle stellte Mr. Ross sich ans Rednerpult und kündigte den Führer an. Alle waren verwirrt, denn sie dachten, dass Ross ihr Führer war. Als sich die Vorhänge öffneten erschien ein Bild von Adolf Hitler. Mr. Ross erklärte anhand der letzten Tage das Verhalten der Menschen und verglich diese mit der Hitlerjugend.

Dieser Roman beruht auf einer wahren Geschichte. Das Experiment fand 1967 an der Cubberly High School statt und wurde vom Geschichtslehrer Ron Jones durchzogen.

Persönliche Gedanken und meine Meinung

  • Ich finde es krass, wie einfach man Menschen manipulieren kann. Ich denke mit der richtigen Technik könnte so etwas heute wieder passieren was erschreckend ist.
  • Ich konnte mich zuerst sehr in die Schüler hineinversetzen. Sie waren geschockt, zugleich aber auch sehr interessiert über das Thema.
  • Jedoch mit der Zeit wurden sie so sehr manipuliert, dass ihnen jeder Befehl Spass machte. Ich konnte dies nicht ganz nachvollziehen, wie konnte es jemandem Spass machen sich bei jedem Wort neben den Stuhl zu stellen und jeden Befehl auszuführen. Es würde mir wie in einem Gefängnis vorkommen.
  • Ich fragte mich, ob es so eine Situation wiedergeben könnte. Ich denke mit ziemlicher Sicherheit ja. Gehen wir davon aus, dass der dritte Weltkrieg ausbrechen würde. Viele Menschen würden sich Schutz bei einer höheren Person suchen, damit ihnen nichts geschieht. Diese Person könnte die Menschen so manipulieren, dass sie alles für ihn tun würden. Wie beim Experiment des Lehrers. Das ist natürlich meine Meinung und jeder kann darüber denken wie er/ sie will. 
Aktuelle Bedeutung
Man denkt heute noch über den zweiten Weltkrieg nach. Viele sind der Meinung, dass wir dem dritten Weltkrieg noch nie so nahe waren wie momentan. Das Buch zeigt auf, wie schnell Menschen manipulierbar sind und dass dies heute noch passieren kann. Ich denke, dass heute eine solche Gefahr durch die sozialen Medien und die Vernetzung noch einfacher verbreitet werden kann. Speziell Jugendliche sind sehr schnell beeinflussbar und neigen öfters zu solchem Extremismus. Deshalb finde ich dieses Thema sehr aktuell für mich und meine Altersgruppe.


WIDERSTAND IN DEUTSCHLAND

SCHWERPUNKT 1
Widerstand in Deutschland
In Deutschland gab es kaum Widerstandsbewegungen gegen die nationalsozialistische Herrschaft. Dies lag an der Propaganda und der scharfen polizeilichen Überwachung, anderseits am Kriegsverlauf. Die Mehrheit hatte den Kriegsausbruch nicht begrüsst. Die darauffolgende ständige Verschlechterung der Kriegslage erzeugte dann bei Bürgern das Gefühl, man muss sich nun verteidigen, denn sonst drohe der völlige Untergang des deutschen Volkes. Es gab auch Widerstandsgruppen, welche glaubten, dass Deutschland nur durch einen Sturz der nationalsozialistischen Regierung gerettet werden könne. Die Widerstandsgruppen probierten durch Maueraufschriften, Flugblätter und Nachrichtenübermittelung an die Sowjetunion die Nationalsozialistische Herrschaft zu schwächen. Sie wurden jedoch meist von der Geheimpolizei entdeckt und dann umgebracht.

SCHWERPUNKT 2
Die Weisse Rose


Britisches Abwurfflugblatt, das Auszüge aus dem
sechsten Flugblatt der "Weissen Rose" enthält.
Zu der Weissen Rose gehörte eine Münchner Studentengruppe. Der Kern dieser Gruppe bestand aus den Geschwistern Scholl, Alexander Schmorell, Christoph Probst und Willi Graf. Der Philosophieprofessor und Musikpsychologe Kurt Huber gehörte auch dazu. Diese Gruppe versuchte durch Flugblätter die Bevölkerung dafür zu gewinnen, Widerstand gegen den unmenschlichen Krieg zu leisten und sich von Hitler zu distanzieren. Diese Gruppe wurde zerschlagen, als der Hauswart der Universität sie erkannte und verriet. Die Geschwister und eine Anzahl ihrer Freunde wurden in einem gerichtlichen Schnellverfahren, ohne ernsthafte Verteidigungsmöglichkeiten, zum Tode verurteilt und enthauptet.

SCHWERPUNKT 3
Einzelne Gruppen
Nach der Zerschlagung des sozialdemokratischen Widerstands in Deutschland fanden einzelne, kleine Gruppen den Mut zum Protest. Es waren einerseits Gruppen, die sich gegen das NS-Regime zur Wehr setzten, wie z.B. Neu Beginnen oder die Rote Kapelle. Auch Widerstand im bürgerlichen Lager formierte sich am Ende der 1930er Jahre. Diese Gruppen entstanden, um eine neue Gesellschaftsordnung für die Zeit nach Hitler zu erarbeiten. Es wurden aber auch Umsturzpläne geschmiedet.

SCHWERPUNKT 4
Attentate auf Hitler
Zahlreiche hohe Militärs, Staatsbeamte und Diplomaten, welche zuerst die nationalsozialistische Machtübernahme begrüsst haben, wenden sich später gegen Hitler und die NSDAP. Nach langen Diskussionen entschlossen sie sich, Hitler durch ein Attentat zu töten. 
Beispiel 1 
Claus Graf Stauffenberg, der am 20. Juni 1944 eine Bombe in Hitlers Hauptquartier einschmuggelte. Hitler überstand die Explosion fast unversehrt. An den Verschwörern wurde blutige Rache genommen, mehrere hundert wurden hingerichtet oder erschossen. 
Beispiel 2  
Am 13. März 1943 sollte Hitler während eines Truppenbesuchs erschossen werden. Dazu kommt es jedoch nicht, weil Hitler im entscheidenden Moment von Offizieren umstellt ist. 
Beispiel 3
Die Bombe, die von Treschow für den Rückflug in das Flugzeug von Hitler geschmuggelt wurde, explodierte nicht. 
Ingesamt gab es ca. 40 Attentat-Versuche auf Hilter.

Meine Meinnung
Das Leben auf dieser Welt hat zwei Seiten. Es gibt einerseits die Ungerechtigkeit und andererseits die Gerechtigkeit. Es hat immer ein Krieg zwischen beiden Seiten gebrannt. Hitler war einer, der die Leute grausam behandelte. Wenn ich in seiner Zeit gelebt hätte, hätte ich alles gegen ihn getan. Ich wäre einer Widerstandsgruppe beigetreten oder hätte sogar eine Widerstandsgruppe gegründet, genau wie die Weisse Rose.

Bezug zu heute
Hitler ist gestorben aber seinesgleichen findet man überall auf der Welt. Heutzutage verkörpert Hitler für mich und für viele Leute die Ungerechtigkeit und die Aggression, für andere Menschen hingegen die Kraft. Wir müssen uns gegen solche Leute stellen und sie mit der Wissenschaft und nicht mit Waffen bekämpfen, um in Frieden leben zu können.

Mittwoch, 5. Dezember 2018

ARBEITS- UND VERNICHTUNGSLAGER 2

SCHWERPUNKT 1
Leben im Lager
Beim Eintreffen in die Lager wurden die Menschen aufgeteilt. Gesunde Leute wurden zur Arbeit gezwungen, ältere, "minderwertige" und Kinder wurden sofort getötet.
Der Lageralltag war sehr streng für die Leute geregelt. Sie wurden mit Geschrei geweckt und dann mussten sie den ganzen Tag bei jedem Wetter durcharbeiten und wurden herumkommandiert. Sie hatten manchmal an Sonntagen frei und mussten nicht arbeiten, wobei Sie trotzdem völlig unter ihren Rechten standen. Sie wurden unterernährt und viele verhungerten. Die Leute hatten viele Krankheiten, die durch Flöhe oder Läuse weiterverbreitet wurden. Die Leute, die bereits von Ungeziefer befallen waren, wurden sofort getötet, weil sie sich sonst schnell noch weiter verbreiten würden.


SCHWERPUNKT 2
Vernichtungslager
Es wurden 6 Vernichtungslager gebaut für Massenmorde und Zwangsarbeit. Ausschwitz war wahrscheinlich das bekannteste Arbeitslager. Die meisten Leute dort waren Juden, weil sie in den Augen der Nationalsozialisten eine minderwertige Rasse waren. Aber es gab auch eine Vielzahl anderer Opfer, besonders polnische Menschen in Majdanek und Sinti und Roma in Betzec und Ausschwitz-Birkenau.
Die Leute wussten nicht, was auf sie wartete. Sie waren nicht darauf vorbereitet. Sie wurden mit Wagons zum Lager gefahren. Bereits diese Reise war menschenunwürdig und manche kamen bereits da ums Leben.

Verschleierung

  • Die Leute wurden hintergangen/betrogen & ausgebeutet.
  • Duschen --> Gaskammern für Massenmord
  • wurden belogen, dass es Gärten und Zoo usw.. gebe
  • Leute wurden ohne Grund gefoltert
In einem Monat wurden über 66 500 Warschauer Juden in Treblinka getötet.

SCHWERPUNKT 3
Konzentrationslager
Die ersten Lager wurden 1933 errichtet. Es war eine Art Gefängnis für unerwünschte Bürger oder Gegner, einfach viel schlimmer und unmenschlicher. Aber die Lager waren nicht da zu töten, dennoch starben viele an der schlechten Behandlungen und den Krankheiten.
Die Gefangenen wurden von der SS zur Arbeit gezwungen. Sie schlugen Profit aus ihrer Arbeit, weil sie keine Arbeiter bezahlen mussten und verkauften die Produkte weiter. Es gab sehr wenig Nahrung für die Menschen und es wurde an ihnen viele medizinische Experimente durchgeführt. Z.B wurden sie gezwungen Meerwasser zu trinken um ihre Trinkbarkeit zu prüfen. Sie hatten sehr schwere Wohnbedingungen und wenig bis kein sauberes Wasser. Die Leute litten extremst.

SCHWERPUNKT 4
Ausschwitz
Ausschwitz ist ein Lagen, das in Polen gebaut wurde. Es ist das grösste Konzentrationslager das es gab. Dort mussten sehr viel Menschen leiden und insgesamt starben dort ca. 1 Million Leute. Die Meisten KZ`s hatten Holzbaracken, doch in Ausschwitz wurden sie aus Backstein gebaut und es gab einen Metallzaun um die Anlage herum, weil alles für Saisonarbeiter geplant war.
Direkt nach der Ankunft wurden Menschen aussortiert zu Arbeitern, Objekten / Versuchskaninchen oder unnütz. Dies übernahm Dr. Josef Mengele, der sehr bekannt war für seine brutalen Experimente mit Menschen. Er nahm Leute, die nicht arbeiten konnten aber keine Krankheiten hatten. Gesunde Leute mussten bis zum Tod arbeiten und die, die man nicht gebrauchen konnte wurden direkt getötet.
Mengele hatte am liebsten Zwillinge. Er wählte 3000 die sich den sehr schmerzhaften Experimente unterziehen lassen mussten. Nur etwa 200 davon überlebten.

Bezug zu heute
Heute ist es etwa mit einem Gefängnis vergleichbar, weil es eigentlich auch ein Gefängnis war, einfach viel brutaler und gnadenlosere. Heutzutage ist es verboten Experimente an Menschen durchzuführen und sie zu foltern.

Meine Gedanken, Gefühle und Meinung
Ich war sehr erstaunt, wie heftig das zu und herging und bin sehr glücklich darüber, wie ich heute leben kann. Meiner ganzen Familie geht es gut und wir sind alle gesund, das schätze ich jetzt mehr. Ich find das sehr krass, was damals geschah und hoffe es wird auch nie mehr.






GOTTHARDFESTUNG

SCHWERPUNKT 1
Gotthardfestung
Unter dem Namen „GotthardFestung“ stellt man sich wahrscheinlich eine einzelne Festung vor. Aber das stimmt so nicht ganz. Die GotthardFestung ist ein gesamtes System aus vielen Festungen auf und rund um den Gotthard.

SCHWERPUNKT 2
Wann wurde die Festung gebaut?
Die Festung „Forte de Airolo“ wurde im Jahr 1887 bis 1890 in der Nähe von Airolo gebaut.
Das Artilleriewerk „San Giacomo“ wurde im Jahr 1935 bis 1939 in der Nähe von Airolo gebaut.
1938 wurde mit dem Bau des Artilleriewerk „San Carlo“ begonnen.
1939 wurde mit dem Bau der „Festung Sargans“ begonnen.
1939 wurde mit dem Bau der wichtigen Festungslinie „Lona-Mondascia“ südlich von Biasca begonnen.
Die Festung „Foppa Grande“ wurde 1940 ob Airolo erbaut.
Auf der Gotthardpasshöhe wurde 1941 die Festung „Sasso da Pigna“ erbaut.
1942 wurde ob Andermatt die Festung “Gütsch“ erbaut.
1943 wurde am Furkapass das Artilleriewerk „Fuchsegg“ und oberhalb des Grimsel Hospiz das Artilleriewerk Grimsel gebaut.

SCHWERPUNKT 3
Was war die Aufgabe der Festung?
Die Aufgabe der „Forte de Airolo“ war die Gotthardstrasse in den Süden ins Val Bedretto zu schützen.
Zusammen mit den grossen Artilleriewerken Sasso da Pigna, Foppa Grande, Gütsch, Bäzberg, Fuchsegg und Grimsel der Zentralfestung Gotthard hatte die Festung „San Carlo“ die Aufgabe des Verhindern, Sperren und Halten von feindlichem Durchkommen auf der Gotthardachse.
Ab 1939 war die Aufgabe aller Festungen und Artilleriewerke rund um den Gotthardpass war, das Eindringen feindlicher Truppen ins Landesinnere der Schweiz mit allen Mitteln zu verhindern .

SCHWERPUNT 4
Aus was bestand die Festung?
Die meisten Festungen waren mit leichtem Maschinengewehren an den Türen und mit 15cm-Kanonen ausgestattet. Die anderen Festungen waren mit Mörserkanonen ausgestattet.


Gibt es die Festung heute noch?
Die Festungen gibt es nach wie vor. Etwa die Hälfte wurde zu Museen umgebaut.


Meine Meinung zur Gotthard-Festung
Ich glaube, dass die Schweizer Armee sehr viel Respekt bekam dadurch, dass sie solch gut gesicherte Festungen erbaut hatten und auch die Festungen eingesetzt hätten, wenn die Deutschen einmarschiert wären.

ARBEITS- UND VERNICHTUNGSLAGER

SCHWERPUNKT 1
Vernichtungslager
Vom Beginn des 2. Weltkreigs fingen die Nationalsozialisten an die Vernichtungslager aufzubauen. Sie erbauten schliesslich 6 Lager. Diese waren in Polen bei Oswiecim, Belzec, Chelmno, Majdanek, Sobibor und Treblinka stationiert. Diese Lager waren nebst den Arbeitslagern Ausschwitz & Majdanek, Vernichtungslager um hauptsächlich den Menschen das Leben zu nehmen. In den Vernichtungslagern wurden zumeist Juden hingebracht, um sie umzubringen. Doch gab es auch zahlreiche andere Opfer, wie polnische Menschen aus Majdanek und Sinti und Roma aus Auschwitz, Homosexuelle oder behinderte Menschen.
Die Menschen, die in den Vernichtungslagern ankamen wussten zu Beginn nicht, was mit ihnen geschehen würde und waren für diese brutale Zeit nicht gewappnet. Sie wurden in Zügen und Wagons in die Lager gebracht. Die Reise dahin war für die meisten Menschen anstrengend. In den Lagern angekommen galten sehr strenge Regeln. Bei kleinsten Vergehen oder Ungehorsamkeiten wurden die Leute gefoltert oder sogar erschossen. Sie begingen Massenmord, indem sie die Duschen so umfunktionierten, dass tödliches Gas die Kammern füllte. Nach einem Monat wurden rund 66 500 Warschauer Juden in Treblinka getötet!

SCHWERPUNKT 2
Leben im Lager
Beim Eintreffen in die Lager wurden die Menschen aufgeteilt.

  • Gesunde Menschen waren noch brauchbar und wurden zu Arbeit verdonnert.
  • ältere Leute, Kinder und "Minderwertige", wurden ohne zu zögern umgebracht.
Der Lageralltag war sehr streng für die Gefangenen geregelt. Sie wurden mit Geschrei geweckt und einer nach dem anderen herumkommandiert. Sie mussten Zwangsarbeit ausführen und hatten je nach dem nur Sonntags, wenn überhaupt, keine Arbeit. Die Versorgung in den Lagern war schlecht. Die Mahlzeiten waren sehr unnahrhaft und die Menschen verhungerten wegen mangelnder Nahrung. Krankheiten verbreiteten sich und Läuse und Flöhe schlichen durchs Lager. Gefangene, die sich etwas davon einfingen wurden sofort hingerichtet, weil sich sonst das Ungeziefer zu rasch verbreiten hätte.

SCHWERPUNKT 3
Konzentrationslager in Deutschland
Das erste Konzentrationslager wurde 1933 errichtet. Dies war ein Gefängnis für unerwünschte Bürger und Gegner. Die Lager dienten in Gegensatz zu den Vernichtungslagern nicht zur Ermordung der Menschen. Trotz allem starben vielerlei Menschen anhand von Behandlungen und Krankheiten.
In den Konzentrationslagern wurden die Gefangenen von der SS gezwungen, für sie zu arbeiten und Produkte für den Verkauf herzustellen. Daraufhin schlugen die SS Männer eine Menge an Profit durch die nicht bezahlten Arbeiter.
Das Leben in den Konzentrationslagern war aber mit dem in den Vernichtungslagern zu vergleichen. Wenig Nahrung, wenig Wasser und strenge Befehle, den ganzen Tag lang. Sie wurden als Versuchskaninchen für medizinische Experimente genutzt und mussten unter schweren Wohnbedingungen leben. Dies war alles andere als ein Zuckerschlecken sondern höchst menschenunwürdig und sie litten extrem.

SCHWERPUNKT 4
Auschwitz
Auschwitz war einer der drei grössten KZ Lager. Dort wurden rund 1 Milion Menschen umgebracht. Mehr als in jedem anderen Lager. Dieses Lager war nahezu wie ein Gefängnis aufgebaut. Backsteinmauern und Elektrozäune umrahmten das ganze Gebäude und trennten die Männer von den Frauen. Angekommen in Auschwitz verlief die ganze Einteilung der Menschen gleich ab wie in den anderen Lagern. Arbeitsfähigen Menschen wurden geschoren und mit Desinfektionsmittel vollgeschmiert. Jeder erhielt eine Uniform und eine Nummer die an den Unterarm Tätowiert wurde. Somit begann die grausame Zeit in der Dunkelheit.
In dieser Zeit wurden die Menschen wie Tiere behandelt. Sie wurden für medizinische Experimente bei z.B. Dr. Mengele genutzt. Besonders begehrt waren bei ihm Zwillinge, die er für seine Untersuche unter seine Macht nehmen konnte. Rund 3000 Zwillinge mussten sich dafür Opfern, wobei schlussendlich nur 200 überlebten. Tote Zwillinge und sonstige Leichen wurden in den Krematorien verbrannt und Überresten wurden vergraben. Und dies Tag für Tag immer wieder.

Meine Meinung
Zu beginn des Themas realisierte ich nicht wie schlimm das ganze sein würde und nahm all dies auf die leichte Schulter. Doch als ich anfing mich auf das Thema einzulassen, traf es mich umso mehr. Die ganzen Geschichten, Bilder und Erklärungen nahmen mich ziehmlich mit und ich empfand diese als sehr scheusslich. Es zeigte mir auf, wie grausam die Zeit des 2. Weltkriegs war und wie ungerecht diese Welt doch sein mag oder besser gesagt die Menschen auf dieser Welt. Ohne mit der Wimper zu zucken einen Menschen vor meinen Augen hinzurichten ist für mich unvorstellbar und ich kann bis heute nicht verstehen, wie die Leute das zu dieser Zeit taten. Dieses Thema und diese Zeit wird mir für immer in Erinnerung bleiben.

Bezug zu heute
Aktuell ist dies kein Thema mehr für die Menschen. Nun kann es aber mit Sicherheit sein, das dies wieder eintreten kann. Vielleicht heute, vielleicht morgen oder in zwanzig Jahren. Das weiss man nicht. Nur ist es immer noch so, dass nicht alle Menschen auf dieser Welt gleichberechtigt sind, es noch Kinderarbeit und Arbeit für Erwachsene unter undenkbar schlechten Bedingungen gibt. Dies wird sich wohl nie ganz ändern und man kann nur darauf hoffen, dass eines Tages die Erde zu einem besseren Ort für die momentan und die zukünftige Menschheit wird.

REDUITPLAN DER SCHWEIZ

SCHWERPUNKT 1
Ziel des Réduitplans
Das Ziel des Réduitplans war es, eine gute Planung aus militärischen Verteidigungsanlagen in den Schweizer Alpen zu erstellen. Die Schweiz soll in einem Kriegsfall einen guten militärischen Widerstand leisten können. Das heisst, in einem Kriegsfall soll die Schweiz möglichst lange ihr Land verteidigen und Widerstand leisten können. Weiter war auch ein Ziel, dass die Schweiz unabhängig bleibt und ausgerüstet war, dafür zu kämpfen. Der Plan sah eine abschreckende Wirkung vor. An den Grenzen sollten Grenztruppen zur Verteidigung eingesetzt werden, im Mittelland sollten Festungen erstellt werden und weitere mobile Truppen sein. Beim Vorrücken der feindlichen Truppen sollte die Nord-Südverbindung zerstören, so dass die Angreifer dann das schwer zugängliche Gebirge überqueren müssten.

SCHWERPUNKT 2
Stellungen des Réduits
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Festungen erbaut im Schweizer Grenzgebiet in Vallorbe und am Rhein. Auch am Zürichsee, an der Limmat und in Murten wurden Bunkeranlagen errichtet. Es wurdeauch am Gotthard eine Festung erstellt sowie der St-Mauricebunkerund der Bunker in Sargans.

SCHWERPUNKT 3
Vorteile des Réduitplans
Panzer und Flugzeuge fielen nicht so stark ins Gewicht. Die Verteidigung war vor allem mit Bodentruppen vorgesehen. Da die Truppen an verschiedenen Orten bereit waren, wurde der Angreifer sehr geschwächt, da sie immer wieder angegriffen wurden, sobald sie weiter vordrangen. Es war für den Feid sehr schwer, die Schweizer zu treffen. Die Schweizer hatten gute Festungen und konnten da aus Schiesscharten schiessen, welche aus einem Schlitz bestanden, durch die die Schweizer schossen.

SCHWERPUNKT 4
Nachteile des Réduitplans
Wenn Festungen durch den Feind umstellt werden konnten, dann wären die Schweizer eingeschlossen und hätten irgendwann keine Nahrung mehr. Der Unterhalt der Festungen war sehr aufwendig. In den Festungen und Bunker kann vor allem die Angreifer am Boden bekämpft werden. Gegen Angriffe aus der Luft konnten die Schweizer sich nicht gut verteidigen.

Meine Meinung über den Réduitplan
Ich finde, dass bei diesem Plan die zivile Bevölkerung vergessen wurde. Es ist eine sehr dumme Idee, wenn das Volk alleine gelassen wird, die Soldaten in den Festungen und Bunkern sind und der Feind ohne viel Aufwand alle Städter und Dörfer einnehmen kann. In den Bunkern konnten sie sehr wenig gegen den Angriff aus der Luft unternehmen.

Der Réduitplan heute
Heute wird ein Krieg mehr aus der Luft geführt. Die Festungen und Bunker haben keine so grosse Waffenwirkung mehr. Der Unterhalt der Festungen und Bunker wurde zu teuer. Einige Anlagen wurden zurückgebaut. Einzelne wurden in Museen umgewandelt oder sind heute Lagerräume. In diesen Werken wurden und werden zum Teil noch heute Waren und Einrichtungen wie Lebensmittel, Ersatzteile für die Armee, Treibstoff, Reparaturwerkstätten, Produktionsanlagen für Medikamente, Anlagen für die Erstellung von Zeitungen eingelagert oder eingebaut.

Donnerstag, 29. November 2018

DIE SCHWEIZ IM 2. WELTKRIEG

SCHWERPUNKT 1
Der Krieg bricht aus
Am 30. August 1939, vor dem deutschen Angriff auf Polen, rief der Bundesrat die vereinigte Bundesversammlung zusammen. Diese wählte Henri Guisan, bisher Kommandant eines Armeekorps, zum General. Das heisst zum Oberbefehlshaber der Schweizer Armee. Gleichzeitig erhielt der Bundesrat ausserordentliche Vollmachten. Er durfte im Interesse des Landes Beschlüsse fassen, die in der Verfassung nicht vorgesehen waren oder ihr sogar wiedersprachen. Damit lag die politische Verantwortung für die Führung der Schweiz eindeutig beim Bundesrat und die militärische beim General. Die Schweiz erklärte ihre Neutralität und ihre Bereitschaft, sich gegen jeden Angriff zu verteidigen. Am 2. September ordnete der Bundesrat die allgemeine Mobilmachung an.

SCHWERPUNKT 2
Die Schweiz wird eingeschlossen
Mit dem deutschen Sieg über Frankreich und dem Kriegseintritt Italiens (Juni 1940) änderte sich die Lage der Schweiz vollständig. Bisher hatte sie an beide Kampfparteien angegrenzt, mit beiden Handel treiben und von beiden im schlimmsten Falle Hilfe erhoffen dürfen. Jetzt aber war die Schweiz von den Achsenmächten völlig umschlossen. Auch wenn der Krieg Deutschlands mit Grossbritannien noch andauerte, so musste sie sich doch auf eine längere Deutsche Vorherrschaft über Mittel und Westeuropa einstellen. Die Einkreisung dauerte bis zum September 1944 an. Daraus ergaben sich für die Schweiz nach aussen wie nach innen schwierige Probleme:
  • Militärisch war es aussichtslos, das gesamte Gebiet der Schweiz gegen einen Deutschen Angriff zu verteidigen.
  • Wirtschaftlich war die Schweiz auf die Einfuhr von Lebensmittel, Rohstoffen und Energieträgern angewiesen. Die Schweiz musste auch Waren ausführen können, um die Industrie zu beschäftigen.
  • Politisch waren die Beziehungen zum Deutschen Reich schlecht. Im Juni gab es im schweizerisch-französischen Grenzgebiet Luftkämpfe zwischen deutschen und schweizerischen Kampffliegern. Die Schweiz hat in diesen Kämpfen erfolgreich abgeschlossen, was die deutsche Regierung nicht erfreute. Diese hatte zudem herausgefunden, dass die schweizerische Armeeführung mit der französischen zusammen gearbeitet hatte, und betrachtete dies als Neutralitätsverletzung. Die deutsche Regierung ärgerte sich auch über die oft kritische Haltung der Schweizer Presse gegenüber dem Deutschen Reich.
SCHWERPUNKT 3
Leben in der Schweiz während des Krieges
Die Schweiz blieb nicht ganz verschont vom Krieg. Oft durchquerten alliierte Bomberkommandos den schweizerischen Luftraum. Gelegentlich kam es zu angeblich irrtümlichen Bombenabwürfen über der Schweiz (Schaffhausen). Einfuhrmöglichkeiten wurden geringer und es drohte eine Knappheit an Lebensmitteln, Kleidern und anderen Gebrauchsgütern.

Meine Meinung zu diesem Thema
Ich bin froh, dass die Schweiz immer noch neutral gegenüber anderen Länder ist und wir keinen Krieg haben. Wie mehr man über Kriege erfährt merke ich, dass es immer um Macht und Religionen geht. Meine Hoffnung ist, dass es auf der ganzen Welt keinen Krieg mehr geben würde.

Die aktuelle Bedeutung von meinem Thema
Die Schweiz ist aktuell immer noch neutral.

Mittwoch, 28. November 2018

HITLERJUGEND 2

SCHWERPUNKT 1
Was ist gut an der Hitlerjugend? 
Ich finde gut an der Hitlerjugend, dass sie die jugendlichen immer viele Ausflüge machen konnten, zb Zeltlager, Geländespiele und Heimatabende. Ich finde es auch gut, dass die Kinder oft miteinander spielen durften und andere coolen Sachen miteinander erleben durften. 

SCHWERPUNKT 2
Was ist schlecht an der Hitlerjugend? 
Ich denke ein schlechter Aspekt an der Hitlerjugend ist, dass sie keine Meinungsfreiheiten hatten. Die jugendlichen die kein nationalsozialistisches Denken hatten, wurden so lang dazu gezwungen, bis sie nationalsozialistisch waren. Ich finde es auch nicht gut, dass die Hitlerjugend ab 10 Jahren Pflicht für die Kinder war.

SCHWERPUNKT 3
Wieso möchte Hitler schon die Kinder von seinen Ideen überzeugen? 
Wenn man Kindern von klein an immer und immer wieder einredet, dass z.B. wie in der Hitlerjugend Juden schlechte Leute sind, dann denke ich, glaubt man das als Kind auch. Deswegen wollte Hitler der Jugend den Soldaten von morgen schon den nationalsozialistische Gedanken beibringen. Er wollte die nächste Generation schon kriegsbereit machen.

SCHWERPUNKT 4
Wie wurde die Hitlerjugend so gross?
Hitler hat alle anderen Jugendprogramme gestrichen und man hatte als Kind nur noch die Möglichkeit der Hitlerjugend beizutreten. Ausser man war Jude, dann natürlich nicht. Für die Juden gab es die jüdische Jugendbewegung. (Diese wurden aber 1933 stark eingeschränkt und schliesslich ab 1939 verboten!)


Meine Meinung über die Hitlerjugend
Ich denke für die Kinder in der Hitlerjugend war es ein tolles Erlebnis mit vielen gleichaltrigen Kindern zusammen Sport, Schule und viele andere Dinge gemeinsam zu machen. Aber ich finde es trotzdem beeindruckend, dass Hitler die Kinder eigentlich nur auf den Krieg vorbereiten wollte bzw. um den Finger wickeln wollte. Zum Beispiel mit Zeltlagern, Geländespiele etz. Hitler hat die Kinder ohne dass sie es wussten auch schon auf den Krieg vorbereitet zB. mit Kriegsberechnungen in Mathematik und anderen Sachen, das fande ich nicht so toll.

Die Hitlerjugend im Bezug zu heute
Die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas wie die Hitlerjugend in der Schweiz passiert, ist sehr gering Aber ich denke, dass in anderen Ländern, wo kein grosser Wert auf Demokratie gelegt wird, wie zB Türkei, Korea oder auch die USA könnte so etwas sehr gut wieder passieren.

HITLERJUGEND

SCHWERPUNKT 1
Was machten die Jugendlichen in der Hitlerjugend?
Alle Kinder vom zehnten Lebensjahr an sind verpflichtet, Mitglied in der HJ zu sein. Bei den Mädchen heisst die Hitlerjugend Bund Deutscher Mädel. Die Jungs haben Sport, machen militärische Übungen und lernen etwas über Politik. Die Mädchen haben Kurse im Nähen und in der Säuglingspflege. Alle Jugendliche mussten eine Uniform anziehen.

SCHWERPUNKT 2
Warum waren die Jugendlichen begeistert von der Hitlerjugend?
Hitler hat die Jugendlichen um den Finger gewickelt in dem er für sie Ausflüge, Zeltlager, Geländespiele und Heimatabende organisiert hat. So hatte er die Jugendlichen begeistern können. Ausserdem haben die Nazis einen Film gedreht, in dem sich ein Junge für die Hitlerjugend geopfert hat und so zu einem Helden wurde.

SCHWERPUNKT 3
Wie war die Hitlerjugend organisiert?
Die Jugendlichen wurden durch andere Jugendlichen angeführt. Alle Jugendlichen müssen mitmachen, denn es gibt keine anderen Jugendgruppen mehr. Die Juden durften natürlich nicht mitmachen.
Die Kinder waren bis 6 Jahre nur zuhause, dann kamen sie in die Schule. Ab 10 Jahren mussten sie an der Hitlerjugend teilnehmen. Zuerst waren sie beim Jungvolk oder bei den Jungmädels. Ab 14 Jahren waren die Jungs bei der Hitlerjugend und die Mädchen beim Bund deutscher Mädels. Ab 18 durften die Mädchen am Arbeitsdienst teilnehmen, genau wie die Jungs. Aber die Jungs konnten auch Wehrdienst leisten. 

SCHWERPUNKT 4
Was war das Ziel der Hitlerjugend?
Die Jugendlichen sollen dem Staat gehorchen und sich auf den Krieg vorbereiten. Die Jungs sollten sportlich sein und gute Soldaten werden. Hitler wollte keine Schwächlinge haben, sondern starke und schöne Kämpfer. 

Meine Meinung zur Hitlerjugend
Positives der Hitlerjugend: Die Kinder lernten sich zu verteidigen und zu kämpfen. Sie hatten bestimmt auch Spass mit den anderen Jugendlichen Sport zu machen und zusammen Zeit zu verbringen.

Negatives der Hitlerjugend: Alle mussten mitmachen und ich persönlich finde es von Hitler krass, wie er die Kinder für den Krieg vorbreitete. Für die Kinder war es natürlich tragisch, denn sie merkten nicht um was es genau geht und dass Hitler sie nur um den Finger wickelte. 


Während dem Lesen über die Hitlerjugend hat es mich, oder besser gesagt das Ziel, das Hitler damit hatte, etwas wütend gemacht. 

Wenn ich zu dieser Zeit gelebt hätte, hätte ich wahrscheinlich gemerkt, was Hitler vorhatte und dann hätte ich bei diesen Sachen ganz bestimmt nicht mitgespielt. Ich hätte irgendwie geschaut, dass ich dort mit meiner Familie wegkomme. Ich bin sehr froh, dass ich nie in diese Lage gekommen bin und dass ich zu dieser Zeit noch nicht lebte. Ich hoffe auch, dass mir so etwas Schlimmes nie passieren wird und dass ich auch nie etwas mit so einem Menschen wie Hitler zu tun haben muss! 

Die Hitlerjugend im Bezug zu heute:
Die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas wie die Hitlerjugend in der Schweiz passiert ist sehr gering. Aber ich denke, dass in anderen Ländern wo kein grosser Wert auf Demokratie gelegt wird, wie z.B. Türkei, Korea oder auch die USA könnte so etwas sehr gut wieder passieren.
 Heute gibt es viele verschiedene Vereine, z.B. FC, Basketball, Bikeclub, Ruderclub, Jungwacht, Blauring, Pfadi, in denen Jugendliche mitmachen können. Ich glaube nicht, dass jemand alle diese auflösen könnte und nur noch einen Verein erlaubt sein würde. 

Dienstag, 27. November 2018

JUDENGHETTOS 2

SCHWERPUNKT 1
Not und Leid
Das Leiden in den Ghettos war von den Nationalsozialisten geplant. In den Ghettos gab es grosse Hungersnot, dies nutzen die Nationalsozialisten aus indem sie die Juden mit Versprechungen von Nahrung in die Deportation lockten. Während des Kriegs hatte die Deutsche Bevölkerung 90% Nahrung. Die Polnische Bevölkerung etwa 60% und die Juden nur 20%. Die Juden nannten den Hunger und die Entkräftung, die sie jeden Tag überwinden mussten, die Ghettokrankheit. Sie bekamen pro Person an einem Tag nur ein Brot mit etwa 200 Kalorien. Aus diesen Gründen fingen die Leute auch an zu schmuggeln. Männer kletterten über die Mauern der Warschauer Ghettos. Kinder versuchten durch Löcher in der Mauer auf die andere Seite zu kriechen oder auch durch Abflussrohre. Viele Juden gingen auch betteln, verkauften Decken und ihre Kleider um an Nahrung zu kommen, dadurch hatten sie aber im Winter mit der Kälte sehr zu kämpfen. In den Ghettos gab es nämlich auch keine Heizungen. Mehr als 1 Millionen Leute starben in den Ghettos.

SCHWERPUNKT 2
Räumung der Ghettos
Manche von den Juden hatten Vermutungen was mit ihnen geschah, manche wussten schon vom Vernichtungslager und andere wollten von all dem nichts hören. Viele Familien wurden bei der Räumung von den Ghettos getrennt. Oft mussten Eltern ihre Kinder jemanden abgeben damit die Kinder nicht deportiert wurden.

SCHWERPUNKT 3


Verwaltung der Ghettos
Nationalsozialisten machte Judenräte für die Ausführung von Befehlen verantwortlich. Die jüdische Gemeinschaft hoffte, dass die Judenräte für bessere Bedingungen sorgten. Die Judenräte gründeten ausser dem auch Fabriken um so viele Juden wie möglich vor der Deportation zu bewahren. Ausserdem richteten Judenräte Gemeindeküchen ein, wo Suppe und auch andere Lebensmittel verteilt wurden. Ausserdem führten sie alte Schulen und Waisenhäuser die von den Deutschen geschlossen wurden heimlich weiter.

SCHWERPUKT 4
Aufstand im Warschauer Ghetto
Dieser Aufstand war ein sehr wichtiges Ereignis. Die jüdischen Wiederstandskämpfer waren den Deutschen weit unterlegen. Trotzdem gelang es ihnen die Nationalsozialisten zu überführen. Sie lösten einen riesen Aufstand in Warschau aus und einen Ausbruch aus dem Vernichtungslager. 1943 marschierten deutsche Militär und Polizeitruppen in die Ghettos ein. 750 jüdische Wiederstandskämpfer wurden erschossen. Ausserdem wurde vom Chef der deutschen Polizei befohlen, das ganze Ghetto in Brand zu stecken. Trotz dem ganzen Brand wollten sich die Juden nicht ergeben. Sie versteckten sich in Kellern und Bunkern, manche krochen durch Kanalisationen von Haus zu Haus. Viele wurden aber mitten in den Trümmern gefangen genommen.

Meine Meinung
Also ich persönlich fand alles was ich gelesen und die Bilder die ich gesehen habe sehr erschreckend. Ich habe mir selber vorgestellt wie es wäre, wenn ich mit meiner Familie in diese Situation geraten würde. Ich finde das ganze Thema sehr sehr traurig und ich hatte auch die ganze Zeit über sehr viel Mitleid mit diesen Menschen, die das erleben und mitmachen mussten. Das was ich jetzt über das Thema weiss, wird mir glaube ich noch sehr lange im Kopf bleiben.

Bezug zu heute
Ich denke aktuell wird dieses Thema nicht mehr so viel Bedeutung haben aber das heisst nicht das die Leute diese ganze Geschichte

JUDENGHETTOS

SCHWERPUNKT 1
Not und leid
Das Leiden der Ghettos wurde von den Nationalsozialisten geplant. Die Hungersnot war sehr gross. Ausserdem wurden sie Gewalt ausgesetzt.
Die jüdischen Bewohner nannten den Hunger und die Entkräftung Ghettokrankheit. Die Nationalsozialisten beschränkten die Nahrung auf eine Ration Brot das 200 Kalorien beträgt. Viele gingen auch betteln. Sie verkauften Möbel und Decken um Nahrung zu kaufen, mussten aber dann im Winter frieren.
Während dem Krieg bekam die deutsche Bevölkerung 90 % der Lebensmittel. Polen bekam 60% und die Juden nur 20%. Die einzige Lösung um Lebensmittel zu bekommen war schmuggeln. Männer kletterten über die Mauern oder Kinder krochen durch Löcher in der Mauer oder sogar durch Abflussrohre.
Krankheiten gab es in jedem Ghetto. Die meisten Bewohner wurden krank, weil sie zu wenig Nahrung hatten und die meiste Nahrung war auch minderwertige. Es gab auch keine Heizungen. Das heisst, dass die meisten auch unter bitterer Kälte litten.
Anblicke von Sterbenden oder toten Leuten war unausweichlich. Es starben über eine Million Juden weltweit nur in Gettos.


SCHWERPUNKT 2
Verwaltung der Ghettos
Die Nationalsozialisten haben für die Ausführung von Befehlen die Judenräte eingesetzt. Die Judenräte wussten, dass sie ausgenutzt werden, doch sie wagten sich nicht zu wiedersetzen. Die jüdische Gemeinschaft hatte gehofft, dass die Räte bessere Bedingungen für sie aushandeln konnten. Das hat die Arbeit im Judenrat oft zu einem schwierigen Balanceakt gemacht.
Neben den Anweisungen von der NS haben die Judenräte auch andere Aufgaben übernommen. Sie vergaben Wohnräume an Familien und sie haben sich auch um Waisen gekümmert. Auch wegen der knappen Hilfsmittel waren viele Ärzte mutig und erfindungsreich.
Den Judenräten wurde auch befohlen, eine Polizeitruppe im Ghetto zusammenzustellen. Die sollten NS-Befehle und Anweisungen des Judenrates ausführen. Sie haben sich auch um andere Aufgaben in der Gemeinde gekümmert. Man konnte sie an der Uniform und am Kennzeichen erkennen.
Die Judenräte haben sich auch um Schulen und Waisenhäuser gekümmert. Wenn diese von Deutschen geschlossen werden, machten sie trotzdem weiter.
Um die Ghettobewohner von der Deportation zu retten, haben die Judenräte so viele Fabriken und Werkstätten wie möglich gemacht, in denen Produkte für die Nationalsozialisten hergestellt werden. Sie wurden beneidet trotz den langen Arbeitszeiten, weil sie auch noch Essensrationen erhielten.
Die Judenräte waren für die Austeilung der Lebensmittelkarten zuständig. Ihre Besitzer bekamen dafür Lebensmittel mit 200-300 Kalorien pro Tag oder einen Brotlaib für fünf Tage. Es gab auch manchmal gar nichts zu kaufen. Die Judenräte haben auch Gemeindeküchen eingerichtet, wo Suppe oder andere Lebensmittel verteilt wurden.

Lebensmittelmarken
SCHWERPUNKT 3
Räumung der Ghettos
Als man die Ghettos geräumt hat, wussten viele nicht wohin man sie bringt. Es gab viele Vermutungen und Befürchtungen. Ein paar wussten schon von den Vernichtungslagern und wehrten sich nicht, andere aber haben versucht zu fliehen. Es gab noch solche die wussten nichts und wollten auch nichts wissen.
Viele Familien wurden bei der Räumung getrennt. Mütter mussten sich von ihren Söhnen verabschieden. Oft wurden die Kinder auch deportiert, weil sie für die NS-Regime nicht nützlich waren. Vor der Deportation der Eltern versteckten sie noch ihre Kinder oder haben sie jemandem anvertraut. 
Zipporah Berman wusste, dass sie ihre Schwester, die in Palästina lebt, vielleicht nie wiedersehen würde. Sie hat ihr einen liebevollen Brief geschrieben auf Hebräisch.
Aus den Ghettos wurden sie Leute in Zügen weggeschafft, andere in Lastwagen. Wahrscheinlich dauerte die Fahrt wenige Stunden.

SCHWERPUNKT 4
Aufstand im Warschauer Ghetto
Der Ghettoaufstand in Warschau war ein wichtiges Ereignis während des Holocaust. Die jüdischen Kämpfer waren den deutschen Truppen weit unterlegen. Dennoch ist es ihnen gelungen, die Handlungsfähigkeiten und Zuversicht der Nationalsozialisten zu erschüttern. Sie haben einen Aufstand in Warschau und einen Bruch aus Vernichtungslager Treblinka ausgelöst. Als die Nationalsozialisten im Oktober 1940 das Warschauer Ghetto errichtet haben, waren 30% Prozent der Stadtbevölkerung Juden.
Im November 1940 wurden die Juden dazu gezwungen eine 3 Meter hohe Mauer um das Ghetto zu bauen. Mit der Mauer sollte jeder Zugang zu anderen Stadtteilen unmöglich gemacht werden. Dennoch gelang es ihnen Lebensmittel und Waffen zu schmuggeln.
Beim Warschauer Ghettoaufstand verfügten die Juden über zwei Maschinengewehre und 15 Gewehre. Die Deutschen besassen Panzer, 135 Maschinengewehre und 1358 Gewehre.
Am 19. April 1943 marschierten die deutsche Militär- und Polizeitruppen im Ghetto ein, um noch alle die noch dort waren zu deportieren. Das Pessach Fest, das jüdische Fest der Freiheit, war gerade vorbei. 750 jüdische Kämpfer entschlossen sich bis zum Ende zu Kämpfen. Der Chef der deutschen Polizei setzte das Ghetto in Brand.
Obwohl die Juden keine Chance hatten, ergaben sie sich nicht. Viele sind in Kellern und Bunkern geflüchtet, einige sind sogar durch die Kanalisation von Haus zu Haus, einige wurden mitten in den Türmen gefangen genommen.
Mit dem Befehl die Kanalisation zu fluten, zerschlug Stroop am 16. Mai 1943 den Aufstand. Von 55000 festgenommenen Juden wurden 7000 erschossen, die übrigen wurden in die Vernichtungslager verschleppt.

Gefühle/Meinung/Gedanken
Während dem Lesen habe ich mir viele Gedanken gemacht und habe mich in dieser Situation vorgestellt. Ich habe mir immer überlegt was ich wohl in dieser Situation gemacht hätte. Das ganze Thema über die Juden ist echt schrecklich, wie sie wohl da gelitten haben. Die meisten Familien wurden getrennt und ich persönlich hätte nicht mit dem leben können. Mir vorzustellen, dass ich mich von meinen Eltern trennen müsste oder von meinen zwei kleinen Brüdern, ich könnte das nicht aushalten.
Sie haben Menschen einfach ohne Grund erniedrigt. Sie haben ihnen alles weggenommen was sie hatten, haben sie sogar teilweise ohne Grund erschossen. Das alles haben sie gemacht, nur weil sie Juden waren.
Meine Meinung dazu ist, dass jeder gleich behandelt werden sollte. Nicht dass man wegen einer anderen Religion ausgeschlossen wird oder weil man alt, krank oder blind ist.

Juden Heute
Ich denke, dass die Juden heute nicht mehr so ein grosses Thema sind wie früher. Ich kann mir aber noch vorstellen, dass noch ein paar Leute was gegen die Juden haben. Ich denke noch vor allem die älteren Menschen aus Deutschland haben vielleicht noch was gegen die Juden. Vielleicht auch wegen ihren Verwandten, die in dieser Zeit noch gelebt haben und ihnen etwas davon erzählt haben. Auf jeden Fall gibt es Menschen, die was gegen die Juden haben.