Donnerstag, 29. November 2018

DIE SCHWEIZ IM 2. WELTKRIEG

SCHWERPUNKT 1
Der Krieg bricht aus
Am 30. August 1939, vor dem deutschen Angriff auf Polen, rief der Bundesrat die vereinigte Bundesversammlung zusammen. Diese wählte Henri Guisan, bisher Kommandant eines Armeekorps, zum General. Das heisst zum Oberbefehlshaber der Schweizer Armee. Gleichzeitig erhielt der Bundesrat ausserordentliche Vollmachten. Er durfte im Interesse des Landes Beschlüsse fassen, die in der Verfassung nicht vorgesehen waren oder ihr sogar wiedersprachen. Damit lag die politische Verantwortung für die Führung der Schweiz eindeutig beim Bundesrat und die militärische beim General. Die Schweiz erklärte ihre Neutralität und ihre Bereitschaft, sich gegen jeden Angriff zu verteidigen. Am 2. September ordnete der Bundesrat die allgemeine Mobilmachung an.

SCHWERPUNKT 2
Die Schweiz wird eingeschlossen
Mit dem deutschen Sieg über Frankreich und dem Kriegseintritt Italiens (Juni 1940) änderte sich die Lage der Schweiz vollständig. Bisher hatte sie an beide Kampfparteien angegrenzt, mit beiden Handel treiben und von beiden im schlimmsten Falle Hilfe erhoffen dürfen. Jetzt aber war die Schweiz von den Achsenmächten völlig umschlossen. Auch wenn der Krieg Deutschlands mit Grossbritannien noch andauerte, so musste sie sich doch auf eine längere Deutsche Vorherrschaft über Mittel und Westeuropa einstellen. Die Einkreisung dauerte bis zum September 1944 an. Daraus ergaben sich für die Schweiz nach aussen wie nach innen schwierige Probleme:
  • Militärisch war es aussichtslos, das gesamte Gebiet der Schweiz gegen einen Deutschen Angriff zu verteidigen.
  • Wirtschaftlich war die Schweiz auf die Einfuhr von Lebensmittel, Rohstoffen und Energieträgern angewiesen. Die Schweiz musste auch Waren ausführen können, um die Industrie zu beschäftigen.
  • Politisch waren die Beziehungen zum Deutschen Reich schlecht. Im Juni gab es im schweizerisch-französischen Grenzgebiet Luftkämpfe zwischen deutschen und schweizerischen Kampffliegern. Die Schweiz hat in diesen Kämpfen erfolgreich abgeschlossen, was die deutsche Regierung nicht erfreute. Diese hatte zudem herausgefunden, dass die schweizerische Armeeführung mit der französischen zusammen gearbeitet hatte, und betrachtete dies als Neutralitätsverletzung. Die deutsche Regierung ärgerte sich auch über die oft kritische Haltung der Schweizer Presse gegenüber dem Deutschen Reich.
SCHWERPUNKT 3
Leben in der Schweiz während des Krieges
Die Schweiz blieb nicht ganz verschont vom Krieg. Oft durchquerten alliierte Bomberkommandos den schweizerischen Luftraum. Gelegentlich kam es zu angeblich irrtümlichen Bombenabwürfen über der Schweiz (Schaffhausen). Einfuhrmöglichkeiten wurden geringer und es drohte eine Knappheit an Lebensmitteln, Kleidern und anderen Gebrauchsgütern.

Meine Meinung zu diesem Thema
Ich bin froh, dass die Schweiz immer noch neutral gegenüber anderen Länder ist und wir keinen Krieg haben. Wie mehr man über Kriege erfährt merke ich, dass es immer um Macht und Religionen geht. Meine Hoffnung ist, dass es auf der ganzen Welt keinen Krieg mehr geben würde.

Die aktuelle Bedeutung von meinem Thema
Die Schweiz ist aktuell immer noch neutral.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen