Not und leid
Das Leiden der Ghettos wurde von den Nationalsozialisten geplant. Die Hungersnot war sehr gross. Ausserdem wurden sie Gewalt ausgesetzt.
Die jüdischen Bewohner nannten den Hunger und die Entkräftung Ghettokrankheit. Die Nationalsozialisten beschränkten die Nahrung auf eine Ration Brot das 200 Kalorien beträgt. Viele gingen auch betteln. Sie verkauften Möbel und Decken um Nahrung zu kaufen, mussten aber dann im Winter frieren.
Während dem Krieg bekam die deutsche Bevölkerung 90 % der Lebensmittel. Polen bekam 60% und die Juden nur 20%. Die einzige Lösung um Lebensmittel zu bekommen war schmuggeln. Männer kletterten über die Mauern oder Kinder krochen durch Löcher in der Mauer oder sogar durch Abflussrohre.
Krankheiten gab es in jedem Ghetto. Die meisten Bewohner wurden krank, weil sie zu wenig Nahrung hatten und die meiste Nahrung war auch minderwertige. Es gab auch keine Heizungen. Das heisst, dass die meisten auch unter bitterer Kälte litten.
Anblicke von Sterbenden oder toten Leuten war unausweichlich. Es starben über eine Million Juden weltweit nur in Gettos.
SCHWERPUNKT 2
Verwaltung der Ghettos
Die Nationalsozialisten haben für die Ausführung von Befehlen die Judenräte eingesetzt. Die Judenräte wussten, dass sie ausgenutzt werden, doch sie wagten sich nicht zu wiedersetzen. Die jüdische Gemeinschaft hatte gehofft, dass die Räte bessere Bedingungen für sie aushandeln konnten. Das hat die Arbeit im Judenrat oft zu einem schwierigen Balanceakt gemacht.
Neben den Anweisungen von der NS haben die Judenräte auch andere Aufgaben übernommen. Sie vergaben Wohnräume an Familien und sie haben sich auch um Waisen gekümmert. Auch wegen der knappen Hilfsmittel waren viele Ärzte mutig und erfindungsreich.
Den Judenräten wurde auch befohlen, eine Polizeitruppe im Ghetto zusammenzustellen. Die sollten NS-Befehle und Anweisungen des Judenrates ausführen. Sie haben sich auch um andere Aufgaben in der Gemeinde gekümmert. Man konnte sie an der Uniform und am Kennzeichen erkennen.
Die Judenräte haben sich auch um Schulen und Waisenhäuser gekümmert. Wenn diese von Deutschen geschlossen werden, machten sie trotzdem weiter.
Um die Ghettobewohner von der Deportation zu retten, haben die Judenräte so viele Fabriken und Werkstätten wie möglich gemacht, in denen Produkte für die Nationalsozialisten hergestellt werden. Sie wurden beneidet trotz den langen Arbeitszeiten, weil sie auch noch Essensrationen erhielten.
Die Judenräte waren für die Austeilung der Lebensmittelkarten zuständig. Ihre Besitzer bekamen dafür Lebensmittel mit 200-300 Kalorien pro Tag oder einen Brotlaib für fünf Tage. Es gab auch manchmal gar nichts zu kaufen. Die Judenräte haben auch Gemeindeküchen eingerichtet, wo Suppe oder andere Lebensmittel verteilt wurden.
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| Lebensmittelmarken |
SCHWERPUNKT 3
Räumung der Ghettos
Als man die Ghettos geräumt hat, wussten viele nicht wohin man sie bringt. Es gab viele Vermutungen und Befürchtungen. Ein paar wussten schon von den Vernichtungslagern und wehrten sich nicht, andere aber haben versucht zu fliehen. Es gab noch solche die wussten nichts und wollten auch nichts wissen.
Viele Familien wurden bei der Räumung getrennt. Mütter mussten sich von ihren Söhnen verabschieden. Oft wurden die Kinder auch deportiert, weil sie für die NS-Regime nicht nützlich waren. Vor der Deportation der Eltern versteckten sie noch ihre Kinder oder haben sie jemandem anvertraut. Zipporah Berman wusste, dass sie ihre Schwester, die in Palästina lebt, vielleicht nie wiedersehen würde. Sie hat ihr einen liebevollen Brief geschrieben auf Hebräisch.
Als man die Ghettos geräumt hat, wussten viele nicht wohin man sie bringt. Es gab viele Vermutungen und Befürchtungen. Ein paar wussten schon von den Vernichtungslagern und wehrten sich nicht, andere aber haben versucht zu fliehen. Es gab noch solche die wussten nichts und wollten auch nichts wissen.
Viele Familien wurden bei der Räumung getrennt. Mütter mussten sich von ihren Söhnen verabschieden. Oft wurden die Kinder auch deportiert, weil sie für die NS-Regime nicht nützlich waren. Vor der Deportation der Eltern versteckten sie noch ihre Kinder oder haben sie jemandem anvertraut. Zipporah Berman wusste, dass sie ihre Schwester, die in Palästina lebt, vielleicht nie wiedersehen würde. Sie hat ihr einen liebevollen Brief geschrieben auf Hebräisch.
Aus den Ghettos wurden sie Leute in Zügen weggeschafft, andere in Lastwagen. Wahrscheinlich dauerte die Fahrt wenige Stunden.
SCHWERPUNKT 4
SCHWERPUNKT 4
Aufstand im Warschauer Ghetto
Der Ghettoaufstand in Warschau war ein wichtiges Ereignis während des Holocaust. Die jüdischen Kämpfer waren den deutschen Truppen weit unterlegen. Dennoch ist es ihnen gelungen, die Handlungsfähigkeiten und Zuversicht der Nationalsozialisten zu erschüttern. Sie haben einen Aufstand in Warschau und einen Bruch aus Vernichtungslager Treblinka ausgelöst. Als die Nationalsozialisten im Oktober 1940 das Warschauer Ghetto errichtet haben, waren 30% Prozent der Stadtbevölkerung Juden.
Im November 1940 wurden die Juden dazu gezwungen eine 3 Meter hohe Mauer um das Ghetto zu bauen. Mit der Mauer sollte jeder Zugang zu anderen Stadtteilen unmöglich gemacht werden. Dennoch gelang es ihnen Lebensmittel und Waffen zu schmuggeln.
Beim Warschauer Ghettoaufstand verfügten die Juden über zwei Maschinengewehre und 15 Gewehre. Die Deutschen besassen Panzer, 135 Maschinengewehre und 1358 Gewehre.
Am 19. April 1943 marschierten die deutsche Militär- und Polizeitruppen im Ghetto ein, um noch alle die noch dort waren zu deportieren. Das Pessach Fest, das jüdische Fest der Freiheit, war gerade vorbei. 750 jüdische Kämpfer entschlossen sich bis zum Ende zu Kämpfen. Der Chef der deutschen Polizei setzte das Ghetto in Brand.
Obwohl die Juden keine Chance hatten, ergaben sie sich nicht. Viele sind in Kellern und Bunkern geflüchtet, einige sind sogar durch die Kanalisation von Haus zu Haus, einige wurden mitten in den Türmen gefangen genommen.
Mit dem Befehl die Kanalisation zu fluten, zerschlug Stroop am 16. Mai 1943 den Aufstand. Von 55000 festgenommenen Juden wurden 7000 erschossen, die übrigen wurden in die Vernichtungslager verschleppt.
Gefühle/Meinung/Gedanken
Während dem Lesen habe ich mir viele Gedanken gemacht und habe mich in dieser Situation vorgestellt. Ich habe mir immer überlegt was ich wohl in dieser Situation gemacht hätte. Das ganze Thema über die Juden ist echt schrecklich, wie sie wohl da gelitten haben. Die meisten Familien wurden getrennt und ich persönlich hätte nicht mit dem leben können. Mir vorzustellen, dass ich mich von meinen Eltern trennen müsste oder von meinen zwei kleinen Brüdern, ich könnte das nicht aushalten.
Sie haben Menschen einfach ohne Grund erniedrigt. Sie haben ihnen alles weggenommen was sie hatten, haben sie sogar teilweise ohne Grund erschossen. Das alles haben sie gemacht, nur weil sie Juden waren.
Meine Meinung dazu ist, dass jeder gleich behandelt werden sollte. Nicht dass man wegen einer anderen Religion ausgeschlossen wird oder weil man alt, krank oder blind ist.
Juden Heute
Ich denke, dass die Juden heute nicht mehr so ein grosses Thema sind wie früher. Ich kann mir aber noch vorstellen, dass noch ein paar Leute was gegen die Juden haben. Ich denke noch vor allem die älteren Menschen aus Deutschland haben vielleicht noch was gegen die Juden. Vielleicht auch wegen ihren Verwandten, die in dieser Zeit noch gelebt haben und ihnen etwas davon erzählt haben. Auf jeden Fall gibt es Menschen, die was gegen die Juden haben.
Der Ghettoaufstand in Warschau war ein wichtiges Ereignis während des Holocaust. Die jüdischen Kämpfer waren den deutschen Truppen weit unterlegen. Dennoch ist es ihnen gelungen, die Handlungsfähigkeiten und Zuversicht der Nationalsozialisten zu erschüttern. Sie haben einen Aufstand in Warschau und einen Bruch aus Vernichtungslager Treblinka ausgelöst. Als die Nationalsozialisten im Oktober 1940 das Warschauer Ghetto errichtet haben, waren 30% Prozent der Stadtbevölkerung Juden.
Im November 1940 wurden die Juden dazu gezwungen eine 3 Meter hohe Mauer um das Ghetto zu bauen. Mit der Mauer sollte jeder Zugang zu anderen Stadtteilen unmöglich gemacht werden. Dennoch gelang es ihnen Lebensmittel und Waffen zu schmuggeln.
Beim Warschauer Ghettoaufstand verfügten die Juden über zwei Maschinengewehre und 15 Gewehre. Die Deutschen besassen Panzer, 135 Maschinengewehre und 1358 Gewehre.
Am 19. April 1943 marschierten die deutsche Militär- und Polizeitruppen im Ghetto ein, um noch alle die noch dort waren zu deportieren. Das Pessach Fest, das jüdische Fest der Freiheit, war gerade vorbei. 750 jüdische Kämpfer entschlossen sich bis zum Ende zu Kämpfen. Der Chef der deutschen Polizei setzte das Ghetto in Brand.
Obwohl die Juden keine Chance hatten, ergaben sie sich nicht. Viele sind in Kellern und Bunkern geflüchtet, einige sind sogar durch die Kanalisation von Haus zu Haus, einige wurden mitten in den Türmen gefangen genommen.
Mit dem Befehl die Kanalisation zu fluten, zerschlug Stroop am 16. Mai 1943 den Aufstand. Von 55000 festgenommenen Juden wurden 7000 erschossen, die übrigen wurden in die Vernichtungslager verschleppt.
Gefühle/Meinung/Gedanken
Während dem Lesen habe ich mir viele Gedanken gemacht und habe mich in dieser Situation vorgestellt. Ich habe mir immer überlegt was ich wohl in dieser Situation gemacht hätte. Das ganze Thema über die Juden ist echt schrecklich, wie sie wohl da gelitten haben. Die meisten Familien wurden getrennt und ich persönlich hätte nicht mit dem leben können. Mir vorzustellen, dass ich mich von meinen Eltern trennen müsste oder von meinen zwei kleinen Brüdern, ich könnte das nicht aushalten.
Sie haben Menschen einfach ohne Grund erniedrigt. Sie haben ihnen alles weggenommen was sie hatten, haben sie sogar teilweise ohne Grund erschossen. Das alles haben sie gemacht, nur weil sie Juden waren.
Meine Meinung dazu ist, dass jeder gleich behandelt werden sollte. Nicht dass man wegen einer anderen Religion ausgeschlossen wird oder weil man alt, krank oder blind ist.
Juden Heute
Ich denke, dass die Juden heute nicht mehr so ein grosses Thema sind wie früher. Ich kann mir aber noch vorstellen, dass noch ein paar Leute was gegen die Juden haben. Ich denke noch vor allem die älteren Menschen aus Deutschland haben vielleicht noch was gegen die Juden. Vielleicht auch wegen ihren Verwandten, die in dieser Zeit noch gelebt haben und ihnen etwas davon erzählt haben. Auf jeden Fall gibt es Menschen, die was gegen die Juden haben.


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