Donnerstag, 6. Dezember 2018

DIE BÜCHERDIEBIN VON MARKUS ZUSAK

SCHWERPUNKT 1
Liesel Memminger
Liesel ist die Hauptfigur. Sie ist ein Waisenmädchen, das von Rosa und Hans Hubermann adoptiert wurde. Hans ist ein hilfsbereiter Mensch, der sehr gut Akkordeon spielt. Seine Frau Rosa ist eine stolze Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Um etwas Geld dazu zu verdienen, wäscht sie Wäsche für reiche Leute in ihrer Stadt, darunter auch für den Bürgermeister und seine Frau. Liesel, die die Wäsche holt, bleibt oft länger bei ihnen, um in der riesigen Bibliothek zu lesen. Sie spielt auch sehr gerne Fussball mit ihren Freunden. Dazu gehört auch der Nachbarsjunge Rudi. Sie unternehmen viel zusammen. Anfangs ziehen sie nur gemeinsam durch die Strassen, später gehen sie auch auf Diebestour. Sie stehlen Lebensmittel und Bücher, da Liesel ja sehr gerne liest. Diese Angewohnheit behalten sie bis zum Schluss bei. Durch ihre Liebe zu Büchern schenkt die Frau des Bürgermeisters ihr ein Buch, in das sie selbst schreiben kann.


SCHWERPUNKT 2
Max Vandenburg
Max ist ein Jude und hat es deshalb besonders schwer. Als seine Familie in das Ghetto muss, flüchtet er und versteckt sich zuerst bei einem Freund. Als dieser jedoch in den Krieg ziehen muss, sucht er bei Hans Unterschlupf. Sie nehmen ihn auf und das hat einen guten Grund. Während des 1. Weltkrieges rettete der Vater von Max, Hans das Leben, starb dann jedoch selbst. Daraufhin versprach Hans seiner Familie, wann immer sie Hilfe brauchen, würde er ihnen helfen. Max lebt lange bei ihnen im Keller. Er und Liesel werden gute Freunde. Sie bringt ihm oft eine alte Zeitung, wo er dann Kreuzworträtsel lösen kann.
Max geht gegen Ende des Buches, weil es zu gefährlich für sie wird. Er wird geschnappt und ihn ein Arbeitslager gebracht, das er zum Glück überlebt.

SCHWERPUNKT 3
Der Angriff
Die Angst wächst mit den zunehmenden Bombenangriffen. Liesel und ihre Familie suchen immer im Keller ihrer Nachbaren Schutz. Doch einmal versagen die Warnsirenen und die gesamte Himmelsstrasse wird in die Luft gesprengt. Alle bis auf Liesel sterben. Sie überlebt als Einzige, weil sie sich zu diesem Zeitpunkt im Keller befindet. Sie liest dort wie in jeder Nacht in dem Buch, das sie geschrieben hatte. Sie beginnt zu weinen, als sie die Leichen ihrer Familie und Freunde sieht. Die Rettungsdienste bringen sie zur Polizeistation, wo lange darüber diskutiert wird, wo sie untergebracht werden soll. Schliesslich erklären der Bürgermeister und seine Frau sich dazu bereit, sie aufzunehmen. Ihre Bücher jedoch bleiben in der Himmelsstrasse.

SCHWERPUNKT 4
Perspektive
Das seltsame an dem Buch finde ich die Perspektive, den der Tod wird als Charakter dargestellt. Als jemanden, der den Krieg gar nicht mag, weil er dann immer sehr viel zu tun hat. Der Tod hat eine Schwäche für Liesel, er begegnete ihr dreimal. Das erste Mal als ihr Bruder stirbt. Das zweite Mal als ein Pilot in der Nähe ihrer Strasse abstürzt und stirbt. Schliesslich das dritte Mal als die Himmelsstrasse in die Luft gesprengt wird. Da nimmt er auch das Buch mit, das Liesel geschrieben hat. Er liest es oft und erzählte die Geschichte auch. Das Buch ist so geschrieben, dass man denkt, dass er die Geschichte erzählt und währenddessen noch persönliche Kommentare dazu gibt. Am Ende stirbt Liesel als alte Frau und der Tod kommt, nimmt sie mit und gibt ihr ihr Buch zurück.

Persönliche Meinung
Das Buch war interessant, ausführlich und realistisch. Es hat eine seltsame Perspektive da der Tod als Charakter dargestellt wird und die Geschichte erzählt. Manchmal musste ich einen Abschnitt zweimal lesen, um ihn zu verstehen. Einige Kleinigkeiten wurden nicht aufgelöst. Das fand ich schade. Auch hätte ich mir einen ausführlicheren Schluss gewünscht. Mit heute verglichen waren die meisten Leute im Buch sehr arm. Liesel besass bis auf ihre Bücher keine Spielsachen, was für uns kaum vorstellbar ist.

Aktuelle Bedeutung
Es zeigt, dass wir den Frieden schätzen sollten und dass nicht alles was wir besitzen, selbstverständlich ist. Politisch ist es aktuell, da es auch zeigt, dass man eine andere Meinung als die Regierung haben darf.

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