SCHWERPUNKT 1
Ein Hitler Experiment beginnt
Ein junger Lehrer an der Gordon High machte ein Experiment. Er wollte seiner Klasse beweisen, dass faschistisches Denken und Handeln immer noch passieren kann. Er machte ein Experiment, das den Namen die Welle bekam. Er fing mit den Grundsätzen an: Macht durch Disziplin, Macht durch Gemeinschaft und Macht durch Handeln. Am Anfang begannen sie nur mit: Wenn der Lehrer etwas sagte, neben den Stuhl zu stehen, den Lehrer Mr. zu nennen und die Antwort verständlich und präzise auszudrücken. Am Anfang glaubte dabei noch niemand, dass sie selbst sich einmal wie Nazi-Mitglieder verhalten würden.
SCHWERPUNKT 2
Das Experiment nimmt Masse an
Es wurden immer mehr und mehr. Zuerst nur die eine Klasse, danach die Parallelklassen, später auch noch unterschiedlichen Jahrgänge und sogar Sportvereine machten mit, bis am Schluss fast die ganze Schule daran beteiligt war. Es entstand, wie eine kleine Hitler Armee. Das verlockende an diesem Experiment war, dass plötzlich niemand mehr ausgeschlossen wurde, alle gleich waren, der Konkurrenzkampf aufhörte und dadurch eine tiefe Gemeinschaft entstand.
SCHWERPUNKT 3
Das Experiment artet aus
Durch den grossen Zuwuchs an Mitgliedern, gab es nur noch vereinzelt, ein paar wenige, die diesem Experiment nicht trauten, die Zweifel hatten und die sich nicht anschliessen wollten. Die Welle jedoch wollte, dass jeder dazugehörte und so musste man fast einsteigen. Diese, die sich wehrten und es verweigerten, wurden wie bei einer riesigen Walze, niedergewalzt, ausgeschlossen und wurden zu Mobbingopfern.
SCHWERPUNKT 4
Stellen fest, dass sie sich wie die Nazi verhalten haben
Als die Auflösung des Experiments kam, waren viele von sich selbst geschockt. Erst zu diesem Zeitpunkt merkten viele, dass das Experiment nicht nur positive, sondern auch negative Auswirkungen zeigte. Dies war zum einen, dass jeder nur das machte, was die anderen sagten, man nicht selbst überlegte oder manche Sachen hinterfragte. Aber auch zum anderen, dass Kreativität und Einzigartigkeit, was einen Menschen ausmacht, verloren ging. Sie erkannten sich am Schluss kaum wieder, denn am Anfang waren es genau die Schüler, die sagten: „Wie konnten die Nazi Leute nur so dumm sein?", und es dann selbst wurden.
Gedanken, Gefühle, Meinungen
Als ich das Buch zu lesen anfing, hatte ich verschiedene Gedanken. Ich dachte mir, dass ich auf dieses Experiment nie hineingefallen wäre. Doch bin ich mir jetzt am Schluss nicht mehr ganz sicher. Je länger ich darüber nachdenke glaube ich, dass ich auch mitgemacht hätte, wenn meine Freunde auch dabei gewesen wären. Meiner Meinung nach geht dies fast unter Gruppenzwang, weil jeder der nicht mitmachte ausgeschlossen wurde. Das machte mich auch irgendwie traurig beim Lesen, wie schnell sich Menschen von anderen Leuten beeinflussen lassen und nicht auf sich selbst hören. Ein Gedanke, der mir ebenfalls durch den Kopf ging war, dass es solches Verhalten früher gab und in diesem Buch, das auf eine wahre Geschichte beruht. Das heisst, die Menschen haben sich hierbei um kein Haar verbessert und nicht aus ihren Fehlern gelernt und das macht mich eher wütend als traurig, weil wir Fehler begehen, die wir schon einmal gemacht haben.
Könnte es heute noch passieren?
Ja auf jeden Fall. Denn es gibt viele Menschen, die aus Gruppenzwang mitmachen würden, damit sie nicht mehr gemobbt werden, oder auch einfach den Konkurrenzkampf nicht mehr aushalten müssen. Dieses Experiment hat unglaubliche Vorteile, jedoch auch Nachteile und diese könnten noch viele vergessen. Heute würde sich das auch extrem schnell verbreiten, durch die häufige Handy Nutzung, Z.B Instagram, wo sich viele Leute schnell beeinflussen lassen und dies wäre im Gegensatz zu früher noch viel gefährlicher.

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