Donnerstag, 29. November 2018

DIE SCHWEIZ IM 2. WELTKRIEG

SCHWERPUNKT 1
Der Krieg bricht aus
Am 30. August 1939, vor dem deutschen Angriff auf Polen, rief der Bundesrat die vereinigte Bundesversammlung zusammen. Diese wählte Henri Guisan, bisher Kommandant eines Armeekorps, zum General. Das heisst zum Oberbefehlshaber der Schweizer Armee. Gleichzeitig erhielt der Bundesrat ausserordentliche Vollmachten. Er durfte im Interesse des Landes Beschlüsse fassen, die in der Verfassung nicht vorgesehen waren oder ihr sogar wiedersprachen. Damit lag die politische Verantwortung für die Führung der Schweiz eindeutig beim Bundesrat und die militärische beim General. Die Schweiz erklärte ihre Neutralität und ihre Bereitschaft, sich gegen jeden Angriff zu verteidigen. Am 2. September ordnete der Bundesrat die allgemeine Mobilmachung an.

SCHWERPUNKT 2
Die Schweiz wird eingeschlossen
Mit dem deutschen Sieg über Frankreich und dem Kriegseintritt Italiens (Juni 1940) änderte sich die Lage der Schweiz vollständig. Bisher hatte sie an beide Kampfparteien angegrenzt, mit beiden Handel treiben und von beiden im schlimmsten Falle Hilfe erhoffen dürfen. Jetzt aber war die Schweiz von den Achsenmächten völlig umschlossen. Auch wenn der Krieg Deutschlands mit Grossbritannien noch andauerte, so musste sie sich doch auf eine längere Deutsche Vorherrschaft über Mittel und Westeuropa einstellen. Die Einkreisung dauerte bis zum September 1944 an. Daraus ergaben sich für die Schweiz nach aussen wie nach innen schwierige Probleme:
  • Militärisch war es aussichtslos, das gesamte Gebiet der Schweiz gegen einen Deutschen Angriff zu verteidigen.
  • Wirtschaftlich war die Schweiz auf die Einfuhr von Lebensmittel, Rohstoffen und Energieträgern angewiesen. Die Schweiz musste auch Waren ausführen können, um die Industrie zu beschäftigen.
  • Politisch waren die Beziehungen zum Deutschen Reich schlecht. Im Juni gab es im schweizerisch-französischen Grenzgebiet Luftkämpfe zwischen deutschen und schweizerischen Kampffliegern. Die Schweiz hat in diesen Kämpfen erfolgreich abgeschlossen, was die deutsche Regierung nicht erfreute. Diese hatte zudem herausgefunden, dass die schweizerische Armeeführung mit der französischen zusammen gearbeitet hatte, und betrachtete dies als Neutralitätsverletzung. Die deutsche Regierung ärgerte sich auch über die oft kritische Haltung der Schweizer Presse gegenüber dem Deutschen Reich.
SCHWERPUNKT 3
Leben in der Schweiz während des Krieges
Die Schweiz blieb nicht ganz verschont vom Krieg. Oft durchquerten alliierte Bomberkommandos den schweizerischen Luftraum. Gelegentlich kam es zu angeblich irrtümlichen Bombenabwürfen über der Schweiz (Schaffhausen). Einfuhrmöglichkeiten wurden geringer und es drohte eine Knappheit an Lebensmitteln, Kleidern und anderen Gebrauchsgütern.

Meine Meinung zu diesem Thema
Ich bin froh, dass die Schweiz immer noch neutral gegenüber anderen Länder ist und wir keinen Krieg haben. Wie mehr man über Kriege erfährt merke ich, dass es immer um Macht und Religionen geht. Meine Hoffnung ist, dass es auf der ganzen Welt keinen Krieg mehr geben würde.

Die aktuelle Bedeutung von meinem Thema
Die Schweiz ist aktuell immer noch neutral.

Mittwoch, 28. November 2018

HITLERJUGEND 2

SCHWERPUNKT 1
Was ist gut an der Hitlerjugend? 
Ich finde gut an der Hitlerjugend, dass sie die jugendlichen immer viele Ausflüge machen konnten, zb Zeltlager, Geländespiele und Heimatabende. Ich finde es auch gut, dass die Kinder oft miteinander spielen durften und andere coolen Sachen miteinander erleben durften. 

SCHWERPUNKT 2
Was ist schlecht an der Hitlerjugend? 
Ich denke ein schlechter Aspekt an der Hitlerjugend ist, dass sie keine Meinungsfreiheiten hatten. Die jugendlichen die kein nationalsozialistisches Denken hatten, wurden so lang dazu gezwungen, bis sie nationalsozialistisch waren. Ich finde es auch nicht gut, dass die Hitlerjugend ab 10 Jahren Pflicht für die Kinder war.

SCHWERPUNKT 3
Wieso möchte Hitler schon die Kinder von seinen Ideen überzeugen? 
Wenn man Kindern von klein an immer und immer wieder einredet, dass z.B. wie in der Hitlerjugend Juden schlechte Leute sind, dann denke ich, glaubt man das als Kind auch. Deswegen wollte Hitler der Jugend den Soldaten von morgen schon den nationalsozialistische Gedanken beibringen. Er wollte die nächste Generation schon kriegsbereit machen.

SCHWERPUNKT 4
Wie wurde die Hitlerjugend so gross?
Hitler hat alle anderen Jugendprogramme gestrichen und man hatte als Kind nur noch die Möglichkeit der Hitlerjugend beizutreten. Ausser man war Jude, dann natürlich nicht. Für die Juden gab es die jüdische Jugendbewegung. (Diese wurden aber 1933 stark eingeschränkt und schliesslich ab 1939 verboten!)


Meine Meinung über die Hitlerjugend
Ich denke für die Kinder in der Hitlerjugend war es ein tolles Erlebnis mit vielen gleichaltrigen Kindern zusammen Sport, Schule und viele andere Dinge gemeinsam zu machen. Aber ich finde es trotzdem beeindruckend, dass Hitler die Kinder eigentlich nur auf den Krieg vorbereiten wollte bzw. um den Finger wickeln wollte. Zum Beispiel mit Zeltlagern, Geländespiele etz. Hitler hat die Kinder ohne dass sie es wussten auch schon auf den Krieg vorbereitet zB. mit Kriegsberechnungen in Mathematik und anderen Sachen, das fande ich nicht so toll.

Die Hitlerjugend im Bezug zu heute
Die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas wie die Hitlerjugend in der Schweiz passiert, ist sehr gering Aber ich denke, dass in anderen Ländern, wo kein grosser Wert auf Demokratie gelegt wird, wie zB Türkei, Korea oder auch die USA könnte so etwas sehr gut wieder passieren.

HITLERJUGEND

SCHWERPUNKT 1
Was machten die Jugendlichen in der Hitlerjugend?
Alle Kinder vom zehnten Lebensjahr an sind verpflichtet, Mitglied in der HJ zu sein. Bei den Mädchen heisst die Hitlerjugend Bund Deutscher Mädel. Die Jungs haben Sport, machen militärische Übungen und lernen etwas über Politik. Die Mädchen haben Kurse im Nähen und in der Säuglingspflege. Alle Jugendliche mussten eine Uniform anziehen.

SCHWERPUNKT 2
Warum waren die Jugendlichen begeistert von der Hitlerjugend?
Hitler hat die Jugendlichen um den Finger gewickelt in dem er für sie Ausflüge, Zeltlager, Geländespiele und Heimatabende organisiert hat. So hatte er die Jugendlichen begeistern können. Ausserdem haben die Nazis einen Film gedreht, in dem sich ein Junge für die Hitlerjugend geopfert hat und so zu einem Helden wurde.

SCHWERPUNKT 3
Wie war die Hitlerjugend organisiert?
Die Jugendlichen wurden durch andere Jugendlichen angeführt. Alle Jugendlichen müssen mitmachen, denn es gibt keine anderen Jugendgruppen mehr. Die Juden durften natürlich nicht mitmachen.
Die Kinder waren bis 6 Jahre nur zuhause, dann kamen sie in die Schule. Ab 10 Jahren mussten sie an der Hitlerjugend teilnehmen. Zuerst waren sie beim Jungvolk oder bei den Jungmädels. Ab 14 Jahren waren die Jungs bei der Hitlerjugend und die Mädchen beim Bund deutscher Mädels. Ab 18 durften die Mädchen am Arbeitsdienst teilnehmen, genau wie die Jungs. Aber die Jungs konnten auch Wehrdienst leisten. 

SCHWERPUNKT 4
Was war das Ziel der Hitlerjugend?
Die Jugendlichen sollen dem Staat gehorchen und sich auf den Krieg vorbereiten. Die Jungs sollten sportlich sein und gute Soldaten werden. Hitler wollte keine Schwächlinge haben, sondern starke und schöne Kämpfer. 

Meine Meinung zur Hitlerjugend
Positives der Hitlerjugend: Die Kinder lernten sich zu verteidigen und zu kämpfen. Sie hatten bestimmt auch Spass mit den anderen Jugendlichen Sport zu machen und zusammen Zeit zu verbringen.

Negatives der Hitlerjugend: Alle mussten mitmachen und ich persönlich finde es von Hitler krass, wie er die Kinder für den Krieg vorbreitete. Für die Kinder war es natürlich tragisch, denn sie merkten nicht um was es genau geht und dass Hitler sie nur um den Finger wickelte. 


Während dem Lesen über die Hitlerjugend hat es mich, oder besser gesagt das Ziel, das Hitler damit hatte, etwas wütend gemacht. 

Wenn ich zu dieser Zeit gelebt hätte, hätte ich wahrscheinlich gemerkt, was Hitler vorhatte und dann hätte ich bei diesen Sachen ganz bestimmt nicht mitgespielt. Ich hätte irgendwie geschaut, dass ich dort mit meiner Familie wegkomme. Ich bin sehr froh, dass ich nie in diese Lage gekommen bin und dass ich zu dieser Zeit noch nicht lebte. Ich hoffe auch, dass mir so etwas Schlimmes nie passieren wird und dass ich auch nie etwas mit so einem Menschen wie Hitler zu tun haben muss! 

Die Hitlerjugend im Bezug zu heute:
Die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas wie die Hitlerjugend in der Schweiz passiert ist sehr gering. Aber ich denke, dass in anderen Ländern wo kein grosser Wert auf Demokratie gelegt wird, wie z.B. Türkei, Korea oder auch die USA könnte so etwas sehr gut wieder passieren.
 Heute gibt es viele verschiedene Vereine, z.B. FC, Basketball, Bikeclub, Ruderclub, Jungwacht, Blauring, Pfadi, in denen Jugendliche mitmachen können. Ich glaube nicht, dass jemand alle diese auflösen könnte und nur noch einen Verein erlaubt sein würde. 

Dienstag, 27. November 2018

JUDENGHETTOS 2

SCHWERPUNKT 1
Not und Leid
Das Leiden in den Ghettos war von den Nationalsozialisten geplant. In den Ghettos gab es grosse Hungersnot, dies nutzen die Nationalsozialisten aus indem sie die Juden mit Versprechungen von Nahrung in die Deportation lockten. Während des Kriegs hatte die Deutsche Bevölkerung 90% Nahrung. Die Polnische Bevölkerung etwa 60% und die Juden nur 20%. Die Juden nannten den Hunger und die Entkräftung, die sie jeden Tag überwinden mussten, die Ghettokrankheit. Sie bekamen pro Person an einem Tag nur ein Brot mit etwa 200 Kalorien. Aus diesen Gründen fingen die Leute auch an zu schmuggeln. Männer kletterten über die Mauern der Warschauer Ghettos. Kinder versuchten durch Löcher in der Mauer auf die andere Seite zu kriechen oder auch durch Abflussrohre. Viele Juden gingen auch betteln, verkauften Decken und ihre Kleider um an Nahrung zu kommen, dadurch hatten sie aber im Winter mit der Kälte sehr zu kämpfen. In den Ghettos gab es nämlich auch keine Heizungen. Mehr als 1 Millionen Leute starben in den Ghettos.

SCHWERPUNKT 2
Räumung der Ghettos
Manche von den Juden hatten Vermutungen was mit ihnen geschah, manche wussten schon vom Vernichtungslager und andere wollten von all dem nichts hören. Viele Familien wurden bei der Räumung von den Ghettos getrennt. Oft mussten Eltern ihre Kinder jemanden abgeben damit die Kinder nicht deportiert wurden.

SCHWERPUNKT 3


Verwaltung der Ghettos
Nationalsozialisten machte Judenräte für die Ausführung von Befehlen verantwortlich. Die jüdische Gemeinschaft hoffte, dass die Judenräte für bessere Bedingungen sorgten. Die Judenräte gründeten ausser dem auch Fabriken um so viele Juden wie möglich vor der Deportation zu bewahren. Ausserdem richteten Judenräte Gemeindeküchen ein, wo Suppe und auch andere Lebensmittel verteilt wurden. Ausserdem führten sie alte Schulen und Waisenhäuser die von den Deutschen geschlossen wurden heimlich weiter.

SCHWERPUKT 4
Aufstand im Warschauer Ghetto
Dieser Aufstand war ein sehr wichtiges Ereignis. Die jüdischen Wiederstandskämpfer waren den Deutschen weit unterlegen. Trotzdem gelang es ihnen die Nationalsozialisten zu überführen. Sie lösten einen riesen Aufstand in Warschau aus und einen Ausbruch aus dem Vernichtungslager. 1943 marschierten deutsche Militär und Polizeitruppen in die Ghettos ein. 750 jüdische Wiederstandskämpfer wurden erschossen. Ausserdem wurde vom Chef der deutschen Polizei befohlen, das ganze Ghetto in Brand zu stecken. Trotz dem ganzen Brand wollten sich die Juden nicht ergeben. Sie versteckten sich in Kellern und Bunkern, manche krochen durch Kanalisationen von Haus zu Haus. Viele wurden aber mitten in den Trümmern gefangen genommen.

Meine Meinung
Also ich persönlich fand alles was ich gelesen und die Bilder die ich gesehen habe sehr erschreckend. Ich habe mir selber vorgestellt wie es wäre, wenn ich mit meiner Familie in diese Situation geraten würde. Ich finde das ganze Thema sehr sehr traurig und ich hatte auch die ganze Zeit über sehr viel Mitleid mit diesen Menschen, die das erleben und mitmachen mussten. Das was ich jetzt über das Thema weiss, wird mir glaube ich noch sehr lange im Kopf bleiben.

Bezug zu heute
Ich denke aktuell wird dieses Thema nicht mehr so viel Bedeutung haben aber das heisst nicht das die Leute diese ganze Geschichte

JUDENGHETTOS

SCHWERPUNKT 1
Not und leid
Das Leiden der Ghettos wurde von den Nationalsozialisten geplant. Die Hungersnot war sehr gross. Ausserdem wurden sie Gewalt ausgesetzt.
Die jüdischen Bewohner nannten den Hunger und die Entkräftung Ghettokrankheit. Die Nationalsozialisten beschränkten die Nahrung auf eine Ration Brot das 200 Kalorien beträgt. Viele gingen auch betteln. Sie verkauften Möbel und Decken um Nahrung zu kaufen, mussten aber dann im Winter frieren.
Während dem Krieg bekam die deutsche Bevölkerung 90 % der Lebensmittel. Polen bekam 60% und die Juden nur 20%. Die einzige Lösung um Lebensmittel zu bekommen war schmuggeln. Männer kletterten über die Mauern oder Kinder krochen durch Löcher in der Mauer oder sogar durch Abflussrohre.
Krankheiten gab es in jedem Ghetto. Die meisten Bewohner wurden krank, weil sie zu wenig Nahrung hatten und die meiste Nahrung war auch minderwertige. Es gab auch keine Heizungen. Das heisst, dass die meisten auch unter bitterer Kälte litten.
Anblicke von Sterbenden oder toten Leuten war unausweichlich. Es starben über eine Million Juden weltweit nur in Gettos.


SCHWERPUNKT 2
Verwaltung der Ghettos
Die Nationalsozialisten haben für die Ausführung von Befehlen die Judenräte eingesetzt. Die Judenräte wussten, dass sie ausgenutzt werden, doch sie wagten sich nicht zu wiedersetzen. Die jüdische Gemeinschaft hatte gehofft, dass die Räte bessere Bedingungen für sie aushandeln konnten. Das hat die Arbeit im Judenrat oft zu einem schwierigen Balanceakt gemacht.
Neben den Anweisungen von der NS haben die Judenräte auch andere Aufgaben übernommen. Sie vergaben Wohnräume an Familien und sie haben sich auch um Waisen gekümmert. Auch wegen der knappen Hilfsmittel waren viele Ärzte mutig und erfindungsreich.
Den Judenräten wurde auch befohlen, eine Polizeitruppe im Ghetto zusammenzustellen. Die sollten NS-Befehle und Anweisungen des Judenrates ausführen. Sie haben sich auch um andere Aufgaben in der Gemeinde gekümmert. Man konnte sie an der Uniform und am Kennzeichen erkennen.
Die Judenräte haben sich auch um Schulen und Waisenhäuser gekümmert. Wenn diese von Deutschen geschlossen werden, machten sie trotzdem weiter.
Um die Ghettobewohner von der Deportation zu retten, haben die Judenräte so viele Fabriken und Werkstätten wie möglich gemacht, in denen Produkte für die Nationalsozialisten hergestellt werden. Sie wurden beneidet trotz den langen Arbeitszeiten, weil sie auch noch Essensrationen erhielten.
Die Judenräte waren für die Austeilung der Lebensmittelkarten zuständig. Ihre Besitzer bekamen dafür Lebensmittel mit 200-300 Kalorien pro Tag oder einen Brotlaib für fünf Tage. Es gab auch manchmal gar nichts zu kaufen. Die Judenräte haben auch Gemeindeküchen eingerichtet, wo Suppe oder andere Lebensmittel verteilt wurden.

Lebensmittelmarken
SCHWERPUNKT 3
Räumung der Ghettos
Als man die Ghettos geräumt hat, wussten viele nicht wohin man sie bringt. Es gab viele Vermutungen und Befürchtungen. Ein paar wussten schon von den Vernichtungslagern und wehrten sich nicht, andere aber haben versucht zu fliehen. Es gab noch solche die wussten nichts und wollten auch nichts wissen.
Viele Familien wurden bei der Räumung getrennt. Mütter mussten sich von ihren Söhnen verabschieden. Oft wurden die Kinder auch deportiert, weil sie für die NS-Regime nicht nützlich waren. Vor der Deportation der Eltern versteckten sie noch ihre Kinder oder haben sie jemandem anvertraut. 
Zipporah Berman wusste, dass sie ihre Schwester, die in Palästina lebt, vielleicht nie wiedersehen würde. Sie hat ihr einen liebevollen Brief geschrieben auf Hebräisch.
Aus den Ghettos wurden sie Leute in Zügen weggeschafft, andere in Lastwagen. Wahrscheinlich dauerte die Fahrt wenige Stunden.

SCHWERPUNKT 4
Aufstand im Warschauer Ghetto
Der Ghettoaufstand in Warschau war ein wichtiges Ereignis während des Holocaust. Die jüdischen Kämpfer waren den deutschen Truppen weit unterlegen. Dennoch ist es ihnen gelungen, die Handlungsfähigkeiten und Zuversicht der Nationalsozialisten zu erschüttern. Sie haben einen Aufstand in Warschau und einen Bruch aus Vernichtungslager Treblinka ausgelöst. Als die Nationalsozialisten im Oktober 1940 das Warschauer Ghetto errichtet haben, waren 30% Prozent der Stadtbevölkerung Juden.
Im November 1940 wurden die Juden dazu gezwungen eine 3 Meter hohe Mauer um das Ghetto zu bauen. Mit der Mauer sollte jeder Zugang zu anderen Stadtteilen unmöglich gemacht werden. Dennoch gelang es ihnen Lebensmittel und Waffen zu schmuggeln.
Beim Warschauer Ghettoaufstand verfügten die Juden über zwei Maschinengewehre und 15 Gewehre. Die Deutschen besassen Panzer, 135 Maschinengewehre und 1358 Gewehre.
Am 19. April 1943 marschierten die deutsche Militär- und Polizeitruppen im Ghetto ein, um noch alle die noch dort waren zu deportieren. Das Pessach Fest, das jüdische Fest der Freiheit, war gerade vorbei. 750 jüdische Kämpfer entschlossen sich bis zum Ende zu Kämpfen. Der Chef der deutschen Polizei setzte das Ghetto in Brand.
Obwohl die Juden keine Chance hatten, ergaben sie sich nicht. Viele sind in Kellern und Bunkern geflüchtet, einige sind sogar durch die Kanalisation von Haus zu Haus, einige wurden mitten in den Türmen gefangen genommen.
Mit dem Befehl die Kanalisation zu fluten, zerschlug Stroop am 16. Mai 1943 den Aufstand. Von 55000 festgenommenen Juden wurden 7000 erschossen, die übrigen wurden in die Vernichtungslager verschleppt.

Gefühle/Meinung/Gedanken
Während dem Lesen habe ich mir viele Gedanken gemacht und habe mich in dieser Situation vorgestellt. Ich habe mir immer überlegt was ich wohl in dieser Situation gemacht hätte. Das ganze Thema über die Juden ist echt schrecklich, wie sie wohl da gelitten haben. Die meisten Familien wurden getrennt und ich persönlich hätte nicht mit dem leben können. Mir vorzustellen, dass ich mich von meinen Eltern trennen müsste oder von meinen zwei kleinen Brüdern, ich könnte das nicht aushalten.
Sie haben Menschen einfach ohne Grund erniedrigt. Sie haben ihnen alles weggenommen was sie hatten, haben sie sogar teilweise ohne Grund erschossen. Das alles haben sie gemacht, nur weil sie Juden waren.
Meine Meinung dazu ist, dass jeder gleich behandelt werden sollte. Nicht dass man wegen einer anderen Religion ausgeschlossen wird oder weil man alt, krank oder blind ist.

Juden Heute
Ich denke, dass die Juden heute nicht mehr so ein grosses Thema sind wie früher. Ich kann mir aber noch vorstellen, dass noch ein paar Leute was gegen die Juden haben. Ich denke noch vor allem die älteren Menschen aus Deutschland haben vielleicht noch was gegen die Juden. Vielleicht auch wegen ihren Verwandten, die in dieser Zeit noch gelebt haben und ihnen etwas davon erzählt haben. Auf jeden Fall gibt es Menschen, die was gegen die Juden haben.

Sonntag, 25. November 2018

BAUEN FÜR DIE EWIGKEIT - HITLERS GRÖSSENWAHNSINN

SCHWERPUNKT 1
Germania - die Welthauptstadt
Hitler hatte eine genaue Vorstellung von der Welt. Er wollte nur ein deutsches Reich für die Arische Rasse. Berlin sollte zur Reichshauptstadt Germania umgebaut werden, München sollte die „Hauptstadt der Bewegung“ werden und Nürnberg sollte zur „Stadt der Reichsparteitage“ ausgebaut werden. Das war auch einer der Gründe warum er den Krieg angezettelt hatte. Er wollte ein grosses deutsches Reich – Germania aufbauen. Doch das wurde durch den Verlauf des zweiten Weltkriegs nicht möglich.

SCHWERPUNKT 2
Bauten
Mit der Grösse seiner Bauten und Städte wollte er Ansehen für sich, Deutschland und die Arische Rasse gewinnen.

Einige noch bestehende Gebäude:
· Reichstagsgebäude

· Reichsparteitagsgelände
· Tribüne auf dem Nürnberger Zeppelinfeld
· Olympiastadion in Berlin
· U-Boot-Bunker in Bremen
· Prora KdF-Seebad in Rügen (KdF = Kraft durch Freude, war eine Organisation)
· Adlerhorst Führerhauptquartier (eines der 8)
· Brandenburger Tor in Berlin
· Die Siegessäule in Berlin


War in Planung:
· Neue Reichskanzlei in Berlin
· Das Deutsche Stadion in Nürnberg
· Die Grosse Halle in Berlin (eine riesige Kuppelhalle, in der sich das Volk zu offiziellen 

   Anlässen versammeln sollte)
· Kongresshalle (die im Zuge der Neugestaltung der Reichshauptstadt Berlin geplant war)
· ......
Modell zur Umgestaltung der Reichshauptstadt Berlin - Germania
SCHWERPUNKT 3
Albert Speer
Er war der Lieblingsarchitekt Hitlers, 1938 wurde er der Chefarchitekt und Rüstungsminister. Speer und Hitler waren sehr vertraut, man könnte fast sagen sie waren gute Freunde. 1931 tritt er in die NSDAP und in die SA ein. Er arbeitete an vielen Werken wie z.B.: am Umbau des Reichspropagandaministeriums, Neubau der Reichskanzlei, Gestaltung des deutschen Pavillons und natürlich der Neugestaltung Berlins zur Welthauptstadt Germania. Er entwarf Modelle für jegliche Gebäude und sonstige Bauten. 1942 wurde Speer zum Reichsminister Leiter der gesamten Kriegswirtschaft. Mit dieser Position hatte er grosse Verantwortungen. Er musste die Rohstoffversorgung verbessern und die Rüstungsproduktion antreiben. Er arbeitete zusammen mit Heinrich Himmler und seinen SS bei der Flugzeug- und Panzer Produktion. Speer war zudem auch verantwortlich für die Vertreibung der Berliner Juden. Er selbst behauptete, dass er nicht wusste was mit den Juden passierte, die er wegjagte. Albert Speer kam für 20 Jahre ins Gefängnis. 1966 wurde er aus der Haft entlassen. Im Jahre 1981 starb er in London.

SCHWERPUNKT 4
Der Architektur-Stil
Im zweiten Weltkrieg wurde in einem Neoklassizismus / Traditionalismus gebaut.
Anfang des 20. Jahrhunderts tritt der Neoklassizismus in vielen Ländern Europas und Amerikas auf. Es war die typische Nationalsozialistische Architektur, ein monumentaler übersteigerter Staatsstil.

Meine Gedanken und Meinung
Ich finde es abnormal was Hitler für Vorstellungen hatte, über alles die Macht haben und ein Drittes Reich -Germaniaaufzubauen. Es ist krass was er alles geplant und umgesetzt hatte!

Ähnliche Situation heute
Trump würde gerne eine grosse Mauer zwischen die USA und Mexiko bauen. Ich finde das kann man sehr gut mit Hitlers Grössenwahnsinn vergleichen. Hitler wollte ein grosses Deutsches Reich, dort sollte ja nur die Arische Rasse leben. So was Ähnliches will Trump ja auch erreichen, er will keine Mexikaner in der USA haben. Hitler wollte und hatte auch einige Gebäude, Monumente....bauen lassen. Donald Trump will genauso wie Hitler Ansehen für sich gewinnen und handelt genau so egozentrisch wie er.

Sonntag, 18. November 2018

ATOMBOMBEN AUF HIROSHIMA UND NAGASAKI

SCHWERPUNKT 1
Wie kam es zu den Atombomben-Abwürfen?
Japan schloss sich am 20. September 1940 mit Deutschland und Italien zum "Dreimächte-Packt" zusammen. Adolf Hitler, der zurzeit an der Macht in Deutschland war, wollte mehr Verbündete gewinnen, um gegen die Sowjetunion Krieg zu führen. Mit dem ‘’Dreimächte-Pakt’’ wollte Japan über Ost- und Südostasien herrschen. Hitler erhoffte sich damit die Kriegsbeteiligung der USA zu verhindern. Jedoch am 7. September 1941 griff Japan Pearl Harbor (Hawaii) an und zerstörte fast die ganze US-Flotte. Dies verwundert mich ein wenig, da Hitler ja wollte, dass sich die USA nicht in den Krieg einmischte. Deswegen trat die USA in den Krieg ein und kämpfte gegen Japan. Mit dem Eintritt wollten die USA ebenso den russischen Staatschef Joseph Stalin einschüchtern. Im Juni und Juli 1945 wollte Stalin in den Krieg gegen Japan eingreifen um das Land einzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt war die USA im Gewissen, dass Japan fast komplett kampfunfähig war. Am 16. Juli einen Tag bevor die Potsdamer Konferenz begann, testete die USA ihre Atombombe.

SCHWERPUNKT 2
Was geschah am 6. August 1945?
Der US-Bomber mit dem Namen ‘’Enola Gay’’ startete ca. 20 Tage nach dem ersten Test früh am Morgen los. Der Pilot, Paul Tibbets, steuerte genau auf die japanische Stadt Hiroshima zu, welche sich im Südwesten der Hauptinsel Japans befindet und heute über 1,1 Millionen Einwohner hat. Die ‘’Enola Gay’’ hatte die Atombombe mit dem Namen ‘’Little Boy’’ an Bord, welche drei Meter lang und 4 Tonnen schwer war und eine Sprengkraft von 12.500 Tonnen TNT hatte. Sie warfen die Bombe in 10 Kilometern Höhe ab und flogen daraufhin eine 155 Grad Kurve, damit sie nicht von der Explosion erwischt werden. Die Bombe explodierte um 08:16:02 in 600 Metern Höhe und 250 Metern entfernt von dem eigentlichen Ziel entfernt. 
Mich überrascht, dass trotz der Höhe die Bombe doch noch so eine grosse Auswirkung hatte. 

SCHWERPUNKT 3
Auswirkungen der Bombe
Denn ‘’Little Boy’’ war nicht so "little". Innerhalb einer Sekunde war die ganze Stadt praktisch weg. Selbst 10 Kilometer weiter wurden Feuer von der thermischen Strahlung ausgelöst. Die Explosion löste den sogenannten Atompilz aus, welcher 13 Kilometer in die Höhe stieg. Ebenso wurden 11 Quadratkilometer der Stadt durch einen Feuersturm vernichtet. In dieser einen Sekunde starben 70'000 bis 80'000 Menschen und bis 1946 Starben geschätzt 90'000 bis 166'000 Menschen an den Folgen.

SCHWERPUNKT 4
Der Angriff auf Nagasaki
Ursprünglich wollte die USA die Kaiserstadt Kyoto angreifen, dies wurde aber von der Liste gestrichen, da der US-Kriegsminister Henry Stimson Kyoto besucht hatte und dessen Bedeutung für Japan kannte. Deshalb wurde Nagasaki als Ausweichziel gewählt. Nagasaki hatte 240'000 bis 260'000 Einwohner zu diesem Zeitpunkt. Die Bombe mit dem Namen ‘’Fat Man’’ explodierte ca. 3 Kilometer entfernt und 470 Meter über dem eigentlichen Ziel. Fast die halbe Stadt wurde zerstört. Diesmal wurden Häuser und Wälder in einer Entfernung von ‘’nur’’ 4 Kilometern in Brand gesetzt. Es gab keinen Feuersturm aber der Atompilz stieg 18 Kilometer in die Höhe. Es starben im selben Moment ungefähr 22'000 Menschen und 39'000 weitere starben an den Folgen in den nächsten 4 Monaten. Von anderen wurde geschätzt, dass 70'000 bis 80'000 Menschen starben.

Meine Meinung
Ich finde es komplett unmenschlich solche Waffen zu benutzen, obwohl man weiss was für eine Auswirkung solche Waffen haben. Ich bin der Meinung, solche Waffen sollte man komplett eliminieren, da es nicht nötig ist einen Atomkrieg zu starten.

Die Auswirkungen auf heute
Dies war der Beginn des Atomzeitalters. Viele Länder besitzen Atomwaffen. Hier sind ein paar Beispiele: USA, Russland, Frankreich, England, China, Indien und Pakistan. Nordkorea gab 2005 an, dass sie ebenfalls in Besitz von Atomwaffen sind, dies ist allerdings sehr umstritten. Israel drohte den Nachbarländern ebenfalls mit der Benutzung von Atomwaffen, denn sie besitzen seit den 1970er Jahren über 200 Atomwaffen.